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Union-Präsident: Verpflichtung von RB-Spielern den Mitgliedern nicht vermittelbar

Wertevermittler und Vereinspräsident in einer Person: Dirk Zingler von Union Berlin. (Foto: Imago)

Wertevermittler und Vereinspräsident in einer Person: Dirk Zingler von Union Berlin. (Foto: Imago)

Dirk Zingler ist bereits in der Vergangenheit immer wieder als Kritiker von RB Leipzig aufgetreten. Zuletzt hatte der Präsident von Union Berlin im Dezember 2017 die Position vertreten, dass die Verpflichtung von ehemaligen RB-Spielern nicht den Werten seines Vereins entsprechen würde.

Man opfere „natürlich nicht alles für den Erfolg“, so begründete damals Zingler die Entscheidung gegen die Verpflichtung eines RB-Spielers. Die Vereinsführung hatte entsprechende Pläne der Lizenzspielerabteilung gestoppt. Um welchen RB-Spieler es sich damals handelte, ist nicht bekannt.

Dirk Zingler erneuert Ablehnung von Spielern von RB Leipzig

Reichlich ein Jahr später erneuert Zingler im BILD-Interview nun seine ablehnende Haltung gegenüber Transfers zwischen RB Leipzig und dem 1. FC Union Berlin. „Gewisse sportliche Entscheidungen sind nicht zu treffen, weil sie unseren Menschen, unseren Mitgliedern nicht vermittelbar sind. Warum sollten wir uns darüber hinwegsetzen?“, formuliert der Union-Präsident eine Gegenfrage zur Frage, ob innerhalb der nächsten fünf Jahre Transfers zwischen den beiden Vereinen vorstellbar sind.

Als „Spagat“ bezeichnet er dieses Vorgehen seines Vereins, der binnen der nächsten fünf Jahre nicht nur mindestens einmal in der Bundesliga gespielt haben will. Auch ein Ausbau des Stadions auf 37.000 Plätze ist geplant. Zudem will Union mit steigendem sportlichen Erfolg auch die Einnahmen des Vereins kontinuierlich erhöhen. Auch mit einem Investor würde man sich an einen Tisch setzen. Große Erfolgschancen gibt Zingler einer solchen Runde allerdings nicht, denn ein solches Modell entspricht „nicht unserem Wertekorridor“.

(RBlive/mki)