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Mehr Standardtraining statt Forsberg-Ersatz für RB Leipzig?

Von Moritz Schefers
Emil Forsberg konnte wieder mit Ball trainieren. Foto: imago

Emil Forsberg konnte wieder mit Ball trainieren. Foto: imago

Am Freitag war Emil Forsberg bei RB Leipzig wieder auf dem Rasen der Akademie zu sehen, wenn auch nur mit individuellem Training. „Er selbst ist extrem optimistisch. Er war die letzten Tage hier und wird auch nochmal nach Österreich fliegen, um das Programm fortzusetzen“, erklärte Ralf Rangnick den Gesundheitszustand seines Spielmachers.

Vorsichtiger Optimismus bei geringer Erwartungshaltung

Ende nächster Woche soll er zurück sein und dann will der RB-Coach ihn teilweise ins Teamtraining integrieren, sofern dessen Körper es zulässt. „Im Moment ist es noch schwer abzuschätzen, inwieweit er dann höhere Belastungen standhalten kann“, so Rangnick. Das Testspiel gegen Galatasaray am 12. Januar wird also noch zu früh kommen.

Rangnick braucht nicht zwingend einen neuen Forsberg-Backup

Ein Backup für den Schweden ist seit Wochen im Gespräch. Ein Neuzugang sei aber nicht zwingend erforderlich“, so Rangnick. „Wir haben zahlenmäßig kein Problem im Kader. Wir halten die Augen offen, sitzen aber nicht wie Vögel auf der Stange.“ Extrem erfreulich sei die Entwicklung bei gegnerischen Ecken oder Freistößen, das einzige Gegentor fiel beim Auftakt gegen Dortmund. „Wie wir wissen, gab es auch schon andere Zeiten. Aber bei eigenen Standards haben wir Luft nach oben“, sagte Rangnick. Denn ein richtiger Spezialist für Ecken und Freistöße tut sich bei RB Leipzig zur Zeit nicht hervor. „Emil Forsberg war einer, der das gemacht hat und er fehlt seit zweieinhalb Monaten. Deswegen müssen wir auch an unseren Varianten etwas machen.“ In der Rückrunde gebe es mehr Zeit für die Spielvorbereitung. Die will der RB-Coach nutzen, um eigene Standards wieder zur Waffe zu machen.