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Kevin Kampl mit hoher Ausstiegsklausel – Bleibt Timo Werner in der Bundesliga?

Eher unwahrscheinlich, dass jemand 60 Millionen Ablöse für Kevin Kampl bezahlt. (Foto: Imago)

Eher unwahrscheinlich, dass jemand 60 Millionen Ablöse für Kevin Kampl bezahlt. (Foto: Imago)

Bis 2021 steht Kevin Kampl noch bei RB Leipzig unter Vertrag. Verlassen könnte er den Verein aber auch vorzeitig über eine Ausstiegsklausel, wie die LVZ erneut berichtet.

Diese ist dem Bericht zufolge mit 60 Millionen Euro dotiert. Auch wenn der offensive Mittelfeldmann, der derzeit wegen eines verletzten Zehs weiterhin im Mannschaftstraining fehlt, eine sehr gute Saison spielt, scheint diese Summe bei einem Wechsel innerhalb Europas für einen 28-Jährigen viel zu hoch.

Wechsel von Kevin Kampl nach China unwahrscheinlich

Die LVZ bringt deswegen China für den Sommer 2019 als mögliches Ziel von Kampl ins Gespräch. Gerüchte um einen Wechsel zu Beijing Guoan gab es bereits im Sommer 2017, bevor Kampl dann nach Leipzig wechselte. Beim chinesischen Klub trainiert Roger Schmidt, zu dem Kampl eine besondere Beziehung hat.

Dass der Slowene nach China wechselt, erscheint aber sehr unwahrscheinlich. In der dortigen Super League wurde vor eineinhalb Jahren eine Regelung eingeführt, nach der beim Transfer eines ausländischen Spielers ein Betrag in Höhe der Ablöse in einen Topf eingezahlt werden muss, aus dem der chinesische Fußball gefördert werden soll.

Eine Ablöse von 60 Millionen Euro würde sich so auf 120 Millionen Euro verdoppeln. Die Zeiten der Mega-Transfers nach China sind seit Einführung der Regel vorbei. Zudem wurden die Kaderplätze für nicht-asiatische Spieler auf maximal vier beschränkt, von denen nur drei gleichzeitig eingesetzt werden dürfen und wurde jüngst ein Salary Cap eingeführt.

Trotzdem es nicht wahrscheinlich erscheint, dass ein Fußballklub aus Europa oder China 60 Millionen Euro für Kevin Kampl bezahlt, wolle RB Leipzig laut LVZ dem Mittelfeldmann die Ausstiegsklausel abkaufen. Die Erhöhung des Gehalts könnte auch mit einer Vertragsverlängerung verbunden sein.

Wechsel zum FC Bayern als wahrscheinlichste Werner-Option?

Die Klubs, die Timo Werner für den Fall im Auge hat, dass er sich gegen eine Vertragsverlängerung bei RB Leipzig entscheidet, haben auf keinen Fall mit einem Salary Cap zu kämpfen. Vielmehr haben die Vereine den Vorteil, dass sie allesamt auf das Gehaltsangebot von RB, das um die sechs Millionen Euro betragen soll, noch einige Euro drauflegen können.

BILD sieht einen Verbleib von Werner in Leipzig derzeit als „unwahrscheinlich“ an und präferiert einen Wechsel zum FC Bayern München. Borussia Dortmund sieht das Blatt als auch denkbaren Kandidaten, der aber im Vergleich zum FC Bayern schlechtere Chancen hat. Wenig Chancen rechnet der Bericht einem Werner-Wechsel ins Ausland zu, da der Stürmer „heimatverbunden“ sei.

(RBlive/ mki)