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Péter Gulácsi ist beeindruckt von Handball-Torhütern

Péter Gulácsi ist beeindruckt von den Torhütern bei der Handball-WM. Hier im Spiel bei RB Leipzig gegen AS Monaco. Foto: imago

Péter Gulácsi ist beeindruckt von den Torhütern bei der Handball-WM. Hier im Spiel bei RB Leipzig gegen AS Monaco. Foto: imago

Bei RB Leipzig ist er die unumstrittene Nummer eins. Und auch im internationalen Vergleicht gibt Péter Gulácsi derzeit eine glänzende Figur ab: Gemessen an der Quote gehaltener Bälle ist er mit 78,6 Prozent der siebtbeste Keeper der fünf europäischen Topligen.

Aber natürlich sieht der Ungar weiteres Verbesserungpotential. „Wenn man die Gegentore anschaut, die wir bekommen haben: Fast alle sind innerhalb des Sechzehners passiert. Da hat man oft wenig Reaktionszeit, deswegen versuchen wir, diese zu verbessern“, sagte der RB-Keeper dem Mitteldeutschen Rundfunk. Deshalb bedient er sich im Training auch Elementen aus anderen Sportarten. „Vor dem Training machen wir Aktivierungsübungen, wo wir mit Handbällen trainieren. Mit kurzen Distanzschüssen, bei denen man im Stehen reagieren muss.“

Gulácsi kann beim Handball etwas mitnehmen

Ob er sich im Handball ins Tor stellen würden? „Nein, nicht wirklich“, so Gulacsi. „Diese Siebenmeter sehen im Fernsehen weiter aus, als im echten Leben. Es ist schon beeindruckend, wie viel die Handballtorhüter vom Tor abdecken und was sie für Bewegungen machen. Da kann man schon etwas mitnehmen.“ Er selbst, so der Ungar, sei kein „verrückter Handballfan“, aber drücke seinen Landsleuten die Daumen. „Es ist ein wichtiger Sport. Bei den Mädchen und auch bei den Männern haben wir gute Vereine, die bis zum Ende mitspielen in der Champions League.“