Seite neu laden

Werner offenbar keiner für BVB – Noch ein Salzburger für RB Leipzig?

Timo Werner soll für Borussia Dortmund gar nicht so interessant sein. Foto: imago

Timo Werner soll für Borussia Dortmund gar nicht so interessant sein. Foto: imago

Timo Werner hat bei RB Leipzig noch nicht verlängert und alle Welt spekuliert in den vergangenen Tagen über einen Wechsel zu Borussia Dortmund, Bayern München oder ins Ausland. Laut Informationen des Kicker soll der BVB einem Transfer abgeneigt sein. Zwei Gründe werden angeführt: Einerseits die geringe Aussicht auf Erfolg, wenn der Spieler lieber zum FCB möchte. Zum zweiten soll das System von Lucien Favre zuwenig dem Spielstil von Timo Werner entsprechen.

Kommt Xaver Schlager von Red Bull Salzburg?

In Sachen Neuzugängen ist bei RB Leipzig seit Weihnachten nichts mehr passiert. Kurz vor der Winterpause hatte der Verein nach Tyler Adams mit Amadou Haidara noch den zweiten Neuzugang bekanntgegeben. Seitdem ist trotz einiger Gerüchte Ruhe.

Ein relativ neuer Namen wird laut LVZ (Print) erst für den Sommer relevant. Demnach könnte mit Xaver Schlager dann ein weiterer Spieler von Red Bull Salzburg nach Leipzig wechseln. In der aktuellen Leipziger Mannschaft stehen sieben Spieler mit Salzburger Vergangenheit. Der letzte Wechsel aus dieser Richtung war Amadou Haidara. Zuvor war allerdings zwei Transferperioden lang kein Salzburger nach Leipzig gewechselt.

Schon im Frühjahr 2018 war Schlager kurz bei RBL im Gespräch. „Ich spiele diese Saison fertig und wir können dabei viel erreichen: Nachher bleibt Zeit, sich Gedanken zu machen, was passiert. Aber ich schließe keinen Verein aus – auch nicht St. Valentin“, hatte der Mittelfeldmann damals erklärt. Letztlich blieb der heute 21-Jährige in Salzburg und steht mit dem österreichischen Meister in der K.o.-Runde der Europa League. Nach dem Abgang von Haidara und dem schon feststehenden Wechsel von Dabbur im Sommer droht Salzburg für die kommende Saison ein größerer Umbruch.

Manchester United bei Paul Mitchell ohne Chance?

Einen Umbruch gab es bei Manchester United schon, als man Trainer Jose Mourinho entließ. Der Verein sucht nun weiter einen Sportdirektor, bevor man eine Entscheidung über den Trainer für die kommende Saison trifft. Interimstrainer Ole Gunnar Solskjær werden inzwischen durchaus gute Chancen auf eine längerfristige Beschäftigung zugerechnet.

Wer der Sportdirektor sein wird, ist aber weiter unklar. RB Leipzigs Chefscout Paul Mitchell gilt immer wieder als Kandidat für den Posten. „Manchester United ist einer der größten Klubs der Welt. Mit einem Klub von dieser Größe und mit dieser Geschichte in Verbindung gebracht zu werden, ist sehr schmeichelhaft“, hatte Mitchell im Oktober letzten Jahres zu den Gerüchten erklärt, aber bestritten, dass es Kontakt zum Verein gibt.

Der Independent glaubt nun, dass Manchester United immer noch Interesse an Paul Mitchell hat. Ihn von seiner aktuellen Position bei RB Leipzig loszueisen, wäre aber schwer. Zuletzt hatte der Telegraph berichtet, dass Mitchell die Position des Head of Global Soccer Red Bull bekommen soll, damit ihn RB Leipzig nicht verliert. Den Posten hatte vor einiger Zeit auch Oliver Mintzlaff einmal bekleidet. Mitchell könnte dann für die Red-Bull-Standorte in Leipzig, New York und Brasilien verantwortlich sein. In Manchester wird derweil angeblich angesichts der Unwägbarkeiten bei Mitchell Edwin van der Sar für den Posten des Sportdirektors gehandelt.

Timo Werner der perfekte Liverpool-Spieler?

Unruhig ist es weiter um Timo Werner. Dessen Zögern bei der Verlängerung seines Vertrags bei RB Leipzig beflügelt weiter die Phantasie der Beobachter. Der Experte und Ex-Fußballer Jan Aage Fjortoft sieht in Timo Werner den „perfekten Liverpool-Spieler“. Der derzeitige Spitzenreiter der Premier League wird vor allem neben Bayern München immer wieder genannt, wenn es um die Zukunft des RB-Stürmers geht.

Ralf Rangnick hatte in Bezug auf die Bayern am Wochenende erklärt, dass es schwer werde, Werner zu halten, wenn der deutsche Meister „finanziell ernst macht“. Allerdings glaube er weiter, dass der 22-Jährige „für die nächsten zwei, drei Jahre bei uns perfekt aufgehoben“ wäre.

Müller-Magdeburg-Gerüchte sind vom Tisch

Die Zukunft von Marius Müller soll kurzfristig in Leipzig liegen. Das hatte zumindest Ralf Rangnick in Bezug auf Spekulationen erklärt, der Torwart könnte noch im Winter den Verein verlassen. Man brauche alle Torhüter und werde keinen abgeben, so Rangnicks Position sowohl in Bezug auf Marius Müller als auch in Bezug auf Yvon Mvogo, der mit einem leihweisen Wechsel geliebäugelt hatte.

Zerschlagen hat sich nun sowieso ein mögliches Wechselziel für Müller. Der war beim 1. FC Magdeburg ins Gespräch gebracht worden. Der Zweitligist präsentierte aber nur den georgischen Nationaltorwart Giorgi Loria als Neuzugang bis zum Sommer. Der 32-Jährige war zuletzt vereinslos und wurde bereits beim Geheimtest in Leipzig am Sonntag eingesetzt. Dort kam auch Ex-RB-Spieler Steven Lewerenz zum Einsatz und erzielte beim 2:1-Sieg seines neuen Vereins in Leipzig ein Tor.

(RBlive/ mki)