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Trotz schlechter Trainingsbedingungen: Fortuna kann Vereinsrekord einstellen

Im Hinspiel bei RB Leipzig hatte Fortuna Düsseldorf dank Matthias Zimmermann Grund zur Freude. (Foto: Imago)

Im Hinspiel bei RB Leipzig hatte Fortuna Düsseldorf dank Matthias Zimmermann Grund zur Freude. (Foto: Imago)

Ein weißes Kleid hat der Winter der Stadt Düsseldorf verpasst. Das erfreut die Anhänger der kalten Jahreszeit, aber nicht so sehr den ortsansässigen Bundesligisten vor dem Spiel gegen RB Leipzig.

Denn wie der Express berichtet, behindert der Winter das Training von Fortuna Düsseldorf. Der Verein verfügt über keinen beheizten Naturrasenplatz, sodass am Mittwoch gar nicht draußen trainiert wurde. Vom Schnee beräumt wurde schließlich ein Kunstrasenfeld, auf dem Fortuna diese Woche trainieren kann.

Fortuna-Stadion mit neuem Rasen

Während die Trainingsbedingungen nicht so gut sind, ist im Stadion von Fortuna Düsseldorf für das Spiel gegen RB Leipzig für einen einwandfreien Untergrund gesorgt. Wie der Klub mitteilte, wird zum ersten Spiel in Düsseldorf nach der Winterpause in der heimischen Merkur Spiel-Arena ein neuer Rasen liegen. Dank verschließbarem Dach ist man in der Arena der jeweiligen Witterung nicht komplett ausgesetzt.

Rekord-Sieg für Fortuna Düsseldorf gegen RB Leipzig?

Auf perfektem Untergrund möchte der Aufsteiger in die Bundesliga auch seine Erfolgsserie fortsetzten. Vier Spiele in Folge konnte der Verein inzwischen gewinnen. Freiburg, Dortmund, Hannover und Augsburg konnten den Fortuna-Lauf nicht stoppen. Das Team von Friedhelm Funkel rückte damit in der Bundesliga auf Rang 12 vor und hat schon sieben Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. RB hat derweil die letzten drei Auswärtsspiele in der Bundesliga ohne eigenes Tor verloren.

Mit dem fünften Sieg in Folge könnte Fortuna Düsseldorf den eigenen Bundesligarekord aus den 70er und 80er-Jahren einstellen, wie der Kicker (Print) berichtet. Auch Funkel schaffte nie mehr als fünf Siege am Stück in der Bundesliga. Das einzige Mal war das bisher mit dem MSV Duisburg in der Saison 1998/1999 der Fall.

Trainer-Posse noch ohne negative sportliche Folgen

Mit dem Sieg in Augsburg trotzte Funkel und seine Mannschaft auch der Trainer-Posse aus der Winterpause. Im Trainingslager in Marbella hatte der Vorstandschef Robert Schäfer erst den Abschied vom Aufstiegscoach verkündet. Dann verlängerten die Düsseldorfer den Vertrag mit dem Trainer-Oldie bis zum 30. Juni 2020 doch – der neue Kontrakt gilt jedoch nur im Falle des Klassenverbleibs.

„Ich glaube schon, dass wir auch in den nächsten Wochen gut zusammenarbeiten werden zwischen Mannschaft und Trainer-Team“, kann Funkel angesichts des Sieges in Augsburg optimistisch bleiben. „Es ist natürlich ein bisschen was hängen geblieben, aber das werden wir in den nächsten Wochen wieder zur Seite schieben.“ Von heute auf morgen gehe das allerdings nicht. Ein weiterer Sieg gegen die in Düsseldorf wenig geliebten Leipziger und die Einstellung des Klub-Rekords könnten beim Aufsteiger die kleinen Wunden noch schneller heilen lassen.

(RBlive/ mki/ mit DPA)