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Will Marius Müller weg? – Keine Neuzugänge mehr im Winter?

Kehrt Rabbi Matondo schon früh Manchester City den Rücken zu? (Foto: Imago)

Kehrt Rabbi Matondo schon früh Manchester City den Rücken zu? (Foto: Imago)

Nur noch bis Donnerstag (31.01.2018, 18 Uhr) ist das Transferfenster in Deutschland geöffnet. Nur noch bis dahin kann RB Leipzig Spieler für die Rückrunde verpflichten. Verkauft werden können Spieler allerdings auch noch später, sofern das Transferfenster im jeweiligen Zielland geöffnet ist.

Kein weiterer Neuzugang bei RB Leipzig?

Großen Bedarf gibt es im Kader von RB Leipzig eigentlich nicht mehr. 20 Feldspieler stehen aktuell beim Bundesligisten unter Vertrag. Mit Atinc Nukan, der kaum Chancen auf Einsatzzeit hat, sind es sogar 21. Auf den Ausfall von Dayot Upamecano wird RB nicht auf dem Transfermarkt reagieren, hat Ralf Rangnick bereits erklärt. Im Offensivbereich werden die Probleme kleiner, wenn nach und nach mit Emil Forsberg (Comeback in Düsseldorf gefeiert), Kevin Kampl, Bruma und später auch Amadou Haidara von ihren Verletzungen zurückkehren.

Vor allem angesichts der Rückkehr von Emil Forsberg plant Ralf Rangnick derzeit nicht mit einem Transfer in den letzten Tagen der Winter-Transferperiode. Davon geht zumindest der Kicker (Print) aus. Der Trainer von RB Leipzig „vertraut stattdessen dem vorhandenen Kader“.

RB Leipzig weiter mit Interesse an Callum Hudson-Odoi?

In der Gerüchteküche wird trotzdem weiter Chelseas Callum Hudson-Odoi, ein Spieler für die offensive Außenbahn, genannt. Laut Daily Mail bietet RB Leipzig 23 Millionen Euro für den 18-Jährigen. Überzeugen will man den Premier-League-Klub von der Offerte dadurch, dass man Chelsea eine Rückkaufoption zusichert.

Eine solche Klausel hatte RB bei der Verpflichtung von Joshua Kimmich einst im Jahr 2013 vereinbart und musste entsprechend tatenlos mit ansehen, wie Kimmich nach Ablauf der zwei Jahre in Leipzig vom VfB Stuttgart zurückgeholt und dann an den FC Bayern abgegeben wurde. Entsprechend gilt eine solche Vereinbarung bei RB Leipzig eigentlich nicht als sehr populär. Laut Sportbild hat sich RB bereits mit der Familie von Hudson-Odoi getroffen und ein Angebot unterbreitet.

Als Favorit für die Verpflichtung von Callum Hudson-Odoi gilt der FC Bayern München. Der deutsche Meister will das Talent unbedingt verpflichten. Chelsea würde ihn gern behalten, allerdings verweigert Hudson-Odoi bisher eine Verlängerung seines nur noch bis 2020 laufenden Vertrags. Über 40 Millionen Euro stehen als Ablöse für einen dauerhaften Wechsel im Raum. Auch der FC Liverpool soll angeblich im Kampf um das Talent mitmischen.

Milan bestätigt RB-Interesse an Hakan Calhanoglu

Keinen Kampf gibt es um Hakan Calhanoglu. Einen Transfer des offensiven Mittelfeldmanns hatten sowohl Ralf Rangnick als auch Oliver Mintzlaff als wirtschaftlich nicht machbar dargestellt. Milan-Coach Gennaro Gattuso erklärte nun in Italien zu Calhanoglu, dass „Leipzig ihn wollte, aber wir haben ihn nicht verkauft. Wir haben ihn noch nicht mal auf den Markt gebracht.“ Gattuso hatte während all der Gerüchte um Calhanoglu immer wieder erklärt, dass er den 24-Jährigen als wichtigen Teil seiner Mannschaft sieht und er ihn nicht abgeben will.

Timo Werner ein Thema auch für Juventus Turin?

Weiter auf dem Markt ist derweil Timo Werner. Der Stürmer hat sich bezüglich seiner Zukunft noch nicht entschieden. Eine Vertragsverlängerung oder eine Verkauf im Sommer sind die Optionen, über die sich Werner bis Saisonende klar werden muss. Bis zur Verkündung seiner Entscheidung blühen weiter die Gerüchte um seine Person. Der Corriere dello Sport aus Italien glaubt, dass die Gerüchte um eine mögliche Ausstiegsklausel bei Vertragsverlängerung auch für Juventus Turin interessant seien.

Den Gerüchten zufolge, könnte Werner eine Vertragsverlängerung damit schmackhaft gemacht werden, dass er eine Ausstiegsklausel für zehn europäische Topklubs erhält, die mit mindestens 70 Millionen Euro dotiert ist. Der Bericht der italienischen Sportzeitung ist aber eher als Tipp für den italienischen Meister und weniger als handfestes Gerücht zu sehen.

Marius Müller auf der Suche nach einem Leihklub?

Etwas handfester geht es da schon bei Marius Müller zu. Nach dem Ausscheiden von RB Leipzig aus der Europa League sind dessen Einsatzchancen bei RB praktisch auf Null gesunken. BILD berichtet nun, dass der Torhüter sich gern verleihen lassen will. „Ich hoffe auf Spielpraxis, egal in welcher Liga“, zitiert das Blatt den Schlussmann. Dem Bericht zufolge gibt es Anfragen aus der ersten und zweiten Liga und aus dem Ausland.

Ralf Rangnick hatte in der jüngeren Vergangenheit einen Abgang eines Torwarts abgelehnt. Man brauche alle drei Torhüter, wenn man kein Risiko eingehen will. Marius Müller hatte seinerseits seinen Vertrag in Leipzig etwas überraschend erst Anfang Oktober letzten Jahres bis 2021 verlängert.

Matondo vor Unterschrift beim FC Schalke

Zwei Namen, mit denen RB Leipzig in Verbindung gebracht wurde, tauchten am späten Montag nochmal in der Gerüchteküche auf. Rabbi Matondo soll ernsthaftes Interesse geweckt haben, allerdings jetzt in Gelsenkirchen laut Medienberichten vor dem Abschluss eines Wechsel von Manchester City stehen.

Amin Younes und RB Leipzig, das ist schon länger her. Der ehemalige Mönchengladbacher spielt mittlerweile beim SSC Neapel, soll sich aber mit einer Rückkehr nach Deutschland beschäftigen. Der Offensivmann kann auf Linksaußen spielen und wäre eine Entlastung für Emil Forsberg. Im Sommer kommt allerdings bereits Hannes Wolf. Younes wäre also der Nottransfer, den man bei RB mittlerweile nicht mehr tätigen muss.

(RBlive/ mki/ msc)