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Tyler Adams: „Auf dem Feld will ich der Beste sein“

Tyler Adams hatte bei seinem ersten Pflichtspiel für RB Leipzig viel Spaß. (Foto: Imago)

Tyler Adams hatte bei seinem ersten Pflichtspiel für RB Leipzig viel Spaß. (Foto: Imago)

Es war ein vielbeachtetes Debüt, das Tyler Adams beim 4:0 in Düsseldorf im Trikot von RB Leipzig feierte. Mit Zweikampfstärke, guten Balleroberungen und einer guten Ballsicherheit beeindruckte er die Beobachter und hatte nach dem Spiel Lust auf mehr Bundesliga.

Tyler Adams mit viel Aufwand in den Profifußball

„Auf dem Feld lass ich mich von niemandem anmachen. Da will ich der Beste sein“, erklärt Adams im Interview bei BILD selbstbewusst. In seiner Jugend habe er immer wieder hören müssen, dass „die Chance, ein Profi zu werden, gering ist“. Das habe ihn nur noch umso mehr angespornt, besser zu werden.

Dafür hat Tyler Adams in seiner Vergangenheit auch viel organisatorischen Aufwand betrieben. 120 km betrug die einfache Fahrstrecke zum Training bei den New York Red Bulls, die er mit seiner Mutter bewältigte. Nach dem Training „ging‘s wieder zurück, sodass wir meistens erst Mitternacht zu Hause waren“.

Thierry Henry als besondere Motivation für Adams

Dort wartete ein Poster von Thierry Henry in seinem Zimmer. „Ich habe mir oft alte Spiele von ihm bei Arsenal oder Barcelona angeschaut. In New York durfte ich dann mit ihm zusammen trainieren.“ Henry sei für Tyler Adams eine besondere Motivation auf dem Weg zum Profi gewesen.

Doch der Fußball allein reicht dem 19-Jährigen nicht. Nebenbei studiert er in seinem zweiten Jahr Sport-Psychologie. „Es hat mich schon immer fasziniert, wie unser Gehirn funktioniert und warum Menschen in gewissen Situationen auf eine bestimmte Art und Weise agieren.“

(RBlive)