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Hat RB Leipzig PSG-Talent auf dem Zettel? – Darf Marius Müller gehen?

Schaut RB Leipzig auf ein Talent, das bei Paris Saint-Germain auf dem Abstellgleis steht? (Foto: Imago)

Schaut RB Leipzig auf ein Talent, das bei Paris Saint-Germain auf dem Abstellgleis steht? (Foto: Imago)

Viel Zeit bleibt in dieser Transferperiode nicht mehr. Nur noch bis Donnerstag Abend, 18 Uhr (31.01.2019) dürfen Spieler von deutschen Vereinen verpflichtet werden. Abgeben darf man anschließend Spieler auch noch in Länder, in denen das Transferfenster länger geöffnet ist. In Spanien dürfen beispielsweise am 31.01.2019 noch bis Mitternacht Spieler verpflichtet werden. In China dürfen sogar noch bis Ende Februar Spieler unter Vertrag genommen werden.

RB Leipzig mit Interesse an PSG-Talent?

Wenn es nach der französischen Sportzeitung L’Equipe geht, könnte RB Leipzig kurz vor dem Schließen des Transferfensters noch mal auf dem Transfermarkt tätig werden. Demnach hat der Bundesligist Interesse an Antoine Bernède von Paris Saint-Germain. Der 19-Jährige wurde beim französischen Meister in die zweite Mannschaft gesteckt, weil er ein Angebot einer Verlängerung seines Vertrags bisher nicht zustimmte und im Sommer ablösefrei wäre.

Bernède wird dem Bericht zufolge auch von AS Saint-Etienne beobachtet. Allerdings sei RB Leipzig im Vorteil. Die Frage sei, was die Pläne von PSG sind und inwiefern man das Mittelfeldtalent jetzt abgibt, um noch ein paar Euro Ablöse einzunehmen. Aus RB-Sicht stellt sich die Frage, was man nach den Verpflichtungen von Amadou Haidara und Tyler Adams mit einem weiteren zentralen Mittelfeldspieler machen würde.

Marius Müller auf den letzten Drücker vor dem Absprung?

Für Marius Müller stellt sich derweil wie schon im Sommer die Frage, ob er Leipzig nicht noch kurzfristig und zumindest leihweise verlassen sollte. Ralf Rangnick hatte bisher entsprechende Wünsche abgeblockt und erklärt, dass man für die Ziele des Klubs drei Torhüter brauche. Laut BILD hat sich das dahingehend geändert, dass Müller bei einem passenden Angebot gehen darf.

Letzten Sommer war unter anderem über einen Wechsel zum FC Ingolstadt spekuliert worden. Zuletzt wurde der 1. FC Magdeburg ins Spiel gebracht, die dann mit Giorgi Loria aber einen vereinslosen, georgischen Nationaltorwart holten. Müller hatte überraschend erst im Herbst seinen nur noch bis diesen Sommer laufenden Vertrag vorzeitig bis 2021 verlängert.

Steht Timo Werner beim FC Bayern im Wort?

Eine Vertragsverlängerung hätte RB Leipzig auch sehr gern von Timo Werner. Dessen Entscheidung über seine Zukunft über 2020 hinaus ist aber weiterhin offen. Sportbild (Print) meint nun, dass es in München Gerüchte gab, dass Werner spätestens 2020 mit Auslaufen seines Vertrags bei RB bei den Bayern im Wort steht. Diese Gerüchte seien laut Berater  Karlheinz Förster aber falsch. Auf 40 Millionen Euro taxiert das Blatt eine mögliche Ablöse in diesem Sommer bei nur noch einem Vertragsjahr.

Oliver Mintzlaff hatte zuletzt betont, dass man Werner verkaufen werde, falls der seinen Vertrag nicht bis zum Saisonende vorzeitig verlängert. Für einen Vereinswechsel braucht es allerdings angesichts eines gültigen Vertrags mit RB Leipzig auch die Zustimmung von Timo Werner selbst.

Ausstiegsklausel im Vertrag von Ibrahima Konaté?

Inwiefern Ibrahima Konaté die Zustimmung von RB Leipzig braucht, falls er den Klub mal verlassen will, bleibt derweil unklar. Zuletzt hatte der Innenverteidiger zur Freude des Klubs vorzeitig bis 2023 verlängert und dabei sicherlich auch seine Bezüge deutlich anheben können.

Sportbild (Print) spekuliert nun darüber, dass Teil dieses langfristig laufenden Vertrags auch eine Ausstiegsklausel ist. „Konatés Berater dürften ihrem Klienten eine Ausstiegsklausel für die mittelfristige Zukunft gesichert haben“, so die Ansicht des Blattes. Verschiedene Top-Klubs aus Europa wie Manchester United, Chelsea oder Barcelona sollen den 19-Jährigen bereits beobachtet haben. Über eine Höhe einer solchen möglichen Klausel machte der Bericht keine Angabe. Dayot Upamecano soll laut Football-Leaks-Recherchen über eine Ausstiegsklausel über 100 Millionen Euro verfügen.

(RBlive/ mki)