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Gegen Rassismus und Sexismus: RB-Fans beteiligen sich an Aktion in Hannover

Spieltags-Aktion bei Hannover 96 gegen Rassismus (Foto: imago).

Spieltags-Aktion bei Hannover 96 gegen Rassismus (Foto: imago).

Im Rahmen des Spiels gegen RB Leipzig hatte Hannover 96 einen Spieltag gegen Rassismus ausgerufen. Mit vielen kleinen Aktionen in und um das Stadion herum positionierte sich der Verein gegen rechtes Gedankengut.

Diskriminierung im Stadion auf dem Vormarsch

Vorab kündigte der Klub die Aktion auf der Webseite und im Stadionheft an, wo auch Rechtsextremismusexperte Robert Claus zu Wort kam: „Leider habe ich auch den Eindruck, dass wir in Stadien, auch bei Hannover 96, wieder Dinge sehen, die wir in den letzten 20 Jahren eigentlich hinter uns lassen wollten: Dinge wie Affenrufe gegen schwarze Spieler.“

Und auch „dass sich Menschen wieder trauen, offen rassistische und rechtsextreme Symbole oder Kleidermarken zu tragen”, hat Claus beobachet. „Ein Zeichen, dass Hemmschwellen fallen”. Nicht nur gegen ethnische, sondern alle Arten von Diskriminierung richteten sich die Botschaften am Freitagabend.

Hannover 96 trägt Shirts gegen Nazis

Teil der Aktion waren von Fans gestaltete Spieltagsshirts („Gemeinsam gegen Rassismus”), die sowohl die Profis und Trainer Thomas Doll, als auch die Einlaufkinder vor dem Spiel trugen. Außerdem hielten sie Banner mit der Aufschrift „#NAZISRAUS! Love Hannover – hate racism“.

Auch Hannovers Trainer Thomas Doll bezog Stellung gegen Rassismus (Foto: imago).

Auch Hannovers Trainer Thomas Doll bezog Stellung gegen Rassismus (Foto: imago).

Auch einige der etwa 1400 mitgereisten Fans von RB Leipzig warben für Vielfalt und hielten ein Plakat mit der Aufschrift „Sexismus aus den Stadien werfen” in die Höhe. Doch das gefiel nicht jedem in der Leipziger Kurve.


(RBlive/ukr/mse)