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Trotz Personalsorgen: RB Leipzig geht selbstbewusst ins Pokalduell gegen Wolfsburg

Ralf Rangnick will trotz Personalproblemen gegen VfL Wolfsburg im DFB-Pokal gewinnen. Foto: imago

Ralf Rangnick will trotz Personalproblemen gegen VfL Wolfsburg im DFB-Pokal gewinnen. Foto: imago

Ralf Rangnick sprach vor dem Pokalduell gegen den VfL Wolfsburg über die Vorzeichen der Partie und einen Besuch des gegnerischen Trainers Bruno Labbadia bei RB Leipzig. Der Trainer von RB Leipzig warnt, dass die Partie gegen den VfL „keine ganz leichte Aufgabe“ wird. „Wir wollen zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte ins Viertelfinale“, lässt sich Rangnick davon aber nicht beirren. Bisher gelang erst einmal der Einzug in ein Achtelfinale. Dort scheiterte RBL im März 2015 als Zweitligist mit 0:2 an eben jenem VfL Wolfsburg.

RB Leipzig geht mit Selbstvertrauen ins Pokalduell

Die letzte Begegnung der zwei Kontrahenten in der Bundesliga lief für RB auch nicht besonders gut. „Wir haben damals verdient verloren und nicht gut gespielt“, erinnert sich Rangnick an das 0:1 im November. Aber er weiß auch: „Wir sind im Moment insgesamt besser drauf. Wir haben die letzten zwei Spiele und gegen Dortmund über weite Strecken richtig gut gespielt und aus den letzten vier Spielen neun von zwölf Punkten geholt. Wir gehen mit Selbstvertrauen in das Spiel.“ Auch, wenn ihm ein Blick auf das Personal Sorgen bereitet, denn insgesamt könnten zehn Spieler fehlen.

Im letzten Spiel jubelte Bruno Labbadia am Ende über ein 1:0 gegen RB Leipzig. Foto: imago

Die letzten beiden Hürden in der Liga will er dabei nicht unterbewertet wissen. „In zwei Auswärtsspielen infolge keine Torchance zuzulassen muss man auch erstmal machen. Manche sagen jetzt, 4:0 in Düsseldorf zu gewinnen ist keine Kunst. Deren Spiele davor und danach haben aber gezeigt, dass der Sieg vor allem mit unserer Leistung zu tun hat“, so der RB-Coach.

Ralf Rangnick erwartet vom VfL Wolfsburg viel Spiel gegen den Ball

Das kann auch Bruno Labbadia. Der Coach der Wölfe hat die Mannschaft stabilisiert und sie aktuell auf einen Europa-League-Platz geführt. „Sie haben aktuell den ein oder anderen Ausfall mit Ginczek und Guilavogui. Aber im Moment sind sie eine der stärksten Mannschaften gegen den Ball. Es wird anspruchsvoll, dafür die richtigen Lösungen zu finden“, erkannte auch Rangnick. Und hob die Arbeit seines Gegenübers hervor. „Er hat einiges in die richtige Richtung bewegt bei einer Mannschaft, die ursprünglich mehr über eigenen Ballbesitz gekommen ist.“

Dabei könnte sich Labbadia auch Elementen von RB angenommen haben, denn in Leipzig durfte Rangnicks alter Bekannter einst hospitieren. Neunmal trafen die beiden bisher aufeinander, bei insgesamt acht verschiedenen Vereinen. „Er hat gefragt, ob er sich mal zwei, drei Tage hier Trainingseinheiten anschauen kann. Das haben wir ihm gewährt, weil ich ihn lange kenne. Das war zu einer Phase, wo er noch nicht wieder im Job war und er einfach Eindrück sammeln wollte.“

(RBlive/ msc)