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Dragoslav Stepanovic: „Die Stärke der Eintracht ist der Teamgeist“

Dragoslav Stepanovic verfolgt den Fußball und die Eintracht immer noch sehr genau. (Foto: Imago)

Dragoslav Stepanovic verfolgt den Fußball und die Eintracht immer noch sehr genau. (Foto: Imago)

Frankfurts ehemalige Trainer-Legende Dragoslav „Stepi“ Stepanovic sieht im „Teamgeist“ die ganz große Stärke der aktuellen Eintracht-Mannschaft. „Ich weiß zwar nicht, welche Sprache in der Kabine gesprochen wird (schmunzelt), aber die Jungs harmonieren und halten großartig zusammen“, erklärt der 70-Jährige auf der Website von RB Leipzig vor dem Spiel gegen Frankfurt.

Das Aufeinandertreffen des Vierten und Fünften der Bundesliga werde „in jedem Fall eine offensive und attraktive Partie. Auch in Leipzig werden sich die Frankfurter nicht verstecken, weil Trainer Adi Hütter seine Linie durchzieht. Diese Begegnung ist für die Eintracht der Maßstab, ob unser Team einen Angriff auf die Champions-League-Plätze starten kann.“ Mit einem Sieg könnte Frankfurt wieder bis auf zwei Punkte an RB Leipzig heranrücken.

Besonders durch das Sturm-Trio Ante Rebic, Sebastien Haller und Luka Jovic ist die Eintracht laut Dragoslav Stepanovic „extrem schwer auszurechnen“. Jovic führt die Torschützenliste der Bundesliga aktuell mit 14 Toren an. „Er hat einen echten Torriecher und steht immer am richtigen Ort. Auch körperlich hat er klasse Voraussetzungen. Ich hoffe, dass er mit beiden Füßen am Boden bleibt und der Eintracht noch viel Freude bereitet.“

Stepanovic hat selbst eine Leipziger Vergangenheit. 1999 war er für fünf Monate Trainer beim VfB in der drittklassigen Regionalliga. In seiner kurzen Amtszeit verpasste er in der Schlussphase der Saison 1998/1999 mit der Mannschaft den avisierten Aufstieg. „Danach wollte ich eine neue Mannschaft aufbauen, bekam aber nicht die erhofften Verstärkungen. Daher blieb ich in der folgenden Saison nur zwei, drei Monate dort. Schade – und dennoch war es schön, eine Zeit lang in Leipzig verbracht zu haben.“

(RBlive/ mki)