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Ralf Rangnick als passender Kandidat für den VfB Stuttgart?

Ralf Rangnick und Michael Reschke hatten bisher guten Kontakt zueinander. (Foto: Imago)

Ralf Rangnick und Michael Reschke hatten bisher guten Kontakt zueinander. (Foto: Imago)

Seit 2012 ist Ralf Rangnick als Sportdirektor und zweimal als Trainer bei RB Leipzig beschäftigt. Die LVZ setzt den 60-Jährigen trotzdem auf die Liste der Kandidaten für einen Job beim VfB Stuttgart.

Bei den Schwaben steht Trainer Markus Weinzierl nach nur drei Siegen aus 14 Spielen auf der Kippe. Die Partie gegen Leipzig gilt als seine Schicksalspartie. Noch vorher wurde allerdings Michael Reschke entlassen, der Weinzierl eine Jobgarantie bis Samstag gab.

Ralf Rangnick als passender Kandidat für den VfB Stuttgart?

Neben Markus Gisdol und Jürgen Klinsmann sieht die LVZ in Ralf Rangnick einen passenden Kandidaten für die sportliche Führung des kriselnden Klubs mit viel Potenzial. Auch eine Konstellation mit Rangnick als Sportvorstand und Jesse Marsch als Cheftrainer denkt das Blatt an.

Für Rangnick in Stuttgart spreche dessen Nähe zum VfB. Dort spielte und trainierte er einst in verschiedenen Altersstufen. Auch heute noch soll er gute Kontakte in die Vereinsführung haben. Bei RB komme mit Julian Nagelsmann im Sommer eine weitere Führungspersönlichkeit dazu, die den Gestaltungsspielraum für Rangnick in Leipzig kleiner macht. „Wenn der VfB je eine Chance bei Rangnick hatte, dann jetzt“, schlussfolgert der Bericht deswegen.

Oliver Mintzlaff blockt Interesse an Ralf Rangnick ab

„Wenn ich beim VfB etwas zu sagen hätte, würde ich es bei Ralf Rangnick versuchen. Aber: Er ist nicht zu haben“, hatte Geschäftsführer Oliver Mintzlaff zuletzt in der LVZ noch ein mögliches Stuttgarter Interesse am Trainer von RB Leipzig zu ersticken versucht.

Rangnick selbst hat seinen Vertrag bei RB erst Ende 2017 bis 2021 verlängert. „Ich bin froh darüber, dass meine Zukunft weiter in diesem tollen Klub liegt, der eine fantastische Entwicklung genommen hat und dessen Weg aus meiner Sicht noch lange nicht zu Ende ist“, hatte er damals erklärt.

(RBlive/ mki)