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Doppelpack von Poulsen bei Leipzigs Arbeitssieg in Stuttgart

Fünfter Doppelpack für Yussuf Poulsen. Foto: imago

Yussuf Poulsen ist nicht aufzuhalten. In einem eher schwachen Spiel der Leipziger beim VfB Stuttgart markierte der Däne beim 3:1 (1:1) seine Saisontreffer Nummer elf und zwölf, schnürte damit seinen fünften Doppelpack in dieser Spielzeit und ist mittlerweile bester Torschütze der Sachsen.

Poulsens Tore waren goldwert, denn der Tabellenvierte hatte bis zu seinem zweiten Treffer zum 3:1 einige Probleme, die Leistung der vergangenen Wochen auch auf den Rasen des VfB Stuttgart zu bringen. Dass es trotzdem zum wichtigen Sieg reichte, lag auch an der Situation des VfB, bei dem das Pech hinzukam, dass Marcel Sabitzer mit einem Kunstschuss in der 68. Minute das Spiel drehte, nachdem es lange 1:1 gestanden hatte.

Poulsen trifft früh

Das RB-Team von Trainer Ralf Rangnick festigte damit seinen vierten Rang. Bereits in den Anfangsminuten war die Stuttgarter Defensive nicht aufmerksam genug. Nationalstürmer Timo Werner, früherer Stuttgarter, passte von der Torauslinie in die Mitte. VfB-Verteidiger Marc Oliver Kempf rutschte der Ball durch die Beine, Poulsen staubte ab.

Der VfB bemühte sich und kam dank des Videobeweises zum Ausgleich. Schiedsrichter Felix Zwayer schaute sich noch einmal die Szene im Strafraum an, wie Mario Gomez, Leipzigs Verteidiger Willi Orban an die Hand köpfte. Winter-Zugang Zuber verwandelte den folgenden Elfmeter zu seinem ersten Bundesliga-Tor für den VfB. Für RB war es das erste Gegentor nach dem 0:1 zum Rückrundenauftakt gegen Dortmund.

Doppelpack entscheidet das Spiel

Anschließend sprangen auf beiden Seiten kaum weitere Chancen heraus. Werner schoss links am Tor vorbei (19.), VfB-Verteidiger Kabak kam kurz vor dem Pausenpfiff per Kopf zu einer Möglichkeit. Stuttgart trat engagierter als zuletzt bei der Schlappe in Düsseldorf auf. Etwas überraschend hatte Weinzierl als eine von drei Änderungen auf Kapitän Christian Gentner in der Startelf verzichtet und dafür auf den in der ersten Hälfte guten Gonzalo Castro im Mittelfeld gesetzt.

Die Gäste starteten besser in die zweite Halbzeit. Die Stuttgarter rackerten – und hätten durch Santiago Ascacibar das 2:1 erzielen können. Doch der überzeugende RB-Torhüter Peter Gulacsi parierte den Schuss des Argentiniers.

Auf der Gegenseite machte es dann Sabitzer besser: Der Österreicher ließ VfB-Torhüter Ron-Robert Zieler beim direkt verwandelten Freistoß keine Abwehrchance. Poulsen legte mit seinem zweiten Treffer nach. VfB-Trainer Weinzierl brachte zwar mit Daniel Didavi und Anastasios Donis frische Kräfte für die Offensive, mehr als ein Abseitstor von Gomez sprang nicht heraus.