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Kevin Kampl hofft auf Einsatz gegen TSG Hoffenheim

Kevin Kampl ist bei RB Leipzig wieder einsatzbereit. Foto: imago

Kevin Kampl ist nach seiner langwierigen Zehenverletzung bei RB Leipzig wieder im Training. Bei der Bild spricht er über seine Rückkehr und das anstehende Duell mit Hoffenheim, dessen Trainer Julian Nagelsmann auch ihn bald trainieren wird.

Ein Monat Pause: Reicht es schon für Hoffenheim?

Nach seiner Zehenverletzung war Kampl zu früh eingestiegen und fiel dann durch Fehlbelastung des Sprunggelenks aus, außerdem zwischenzeitlich mit einer Grippe. Sein letztes Spiel datiert daher aus dem Januar gegen Dortmund. Jetzt gehe es ihm endlich wieder sehr gut. „Ich habe die Zeit optimal genutzt und bin froh, dass ich wieder im Training bin“, sagt Kampl. Trotz langer Trainingspause habe er sich gut fit gehalten und macht sich sogar Hoffnungen auf einen Einsatz gegen Hoffenheim. Zwei Siege gab es gegen die Mannschaft von Julian Nagelsmann zuletzt. „Sie werden die beiden Partien gut aufgearbeitet haben und etwas finden, womit sie uns vor eine große Aufgabe stellen“, ist sich Kampl sicher. Dabei erwartet er wie üblich einen spielerischen Ansatz der Gäste, auf den er sich mit den Gegneranalysen bei RB Leipzig gut vorbereitet fühlt. „Aber wenn das Spiel anfängt, dann vergisst du dieses ganze Drumherum.“

Kampl: „Sonst rechnet man – das macht einen nur verrückt“

Wie viel er mit RB in dieser Saison noch erreichen kann? Da schaut er nicht nach vorne, sondern auf die Verfolger. „Wenn es in Richtung Endspurt geht, dann wird noch Druck von hinten kommen. Ich schätze auch Leverkusen als sehr stark ein.“ Der Blick geht aber normalerweise nicht auf die Tabelle, sondern sprichwörtlich zum Ball. „Sonst fängt man an zu rechnen – und das macht einen nur verrückt.“