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Wechsel zu RB: Nagelsmann wurde Opfer von Hass-Kommentaren

Julian Nagelsmann liest selber keine Kommentare im Internet.

Julian Nagelsmann liest selber keine Kommentare im Internet. Foto: imago

Trainer Julian Nagelsmann vom Bundesligisten TSG 1899 Hoffenheim hat das Internet-Mobbing von anonymen Nutzern mit deutlichen Worten gegeißelt. „Leute, die mit ihrem Synonym ‚Ätschibätschi453‘ im Internet Dinge schreiben, vergessen leider, dass da Menschen hinter den Empfängern stehen. Das geht einem nahe“, sagte der 31-Jährige.

Nagelsmann ist auch schon zum Opfer von sogenannten „Hatern“ geworden. „Seit mein Wechsel zu RB Leipzig bekannt ist, werden nicht nur schöne Sachen geschrieben“, äußerte der Coach: „Ich erfahre es zum Glück nur, wenn es mir einer sagt. Ich lese das nicht – das hat vor allem etwas mit Selbstschutz zu tun.“

Julian Nagelsmann: Extreme Erfahrung nach 3:3 gegen Borussia Dortmund

Eine extreme Erfahrung hat Nagelsmann erst zuletzt gemacht. „Beim Spiel bei Borussia Dortmund habe ich in der 71. Minute eine Droh-Mail von einem sogenannten TSG-Fan bekommen, der geschrieben hat, dass ich mich endlich verpissen soll. Da stand es noch 0:3“, schilderte der Trainer: „Als es in der 90. Minute 3:3 stand, kam nichts mehr.“ (sid)