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Dietrich Mateschitz über möglichen Werner-Wechsel: „Wird nicht billig“

Dietrich Mateschitz (li) und RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff (re) freuen sich schon mal über mögliche Millioneneinnahmen. (Foto: Imago)

Dietrich Mateschitz (li) und RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff (re) freuen sich schon mal über mögliche Millioneneinnahmen. (Foto: Imago)

Viele Spekulationen zuletzt über die Zukunft von Timo Werner. Nun hat auch Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz seinen Beitrag zum Thema geleistet.

Am Rande von Testfahrten der Formel 1 erklärt er gegenüber BLICK angesprochen auf die Gerüchte um den Stürmer und einen möglichen Wechsel zu Bayern München: „Billig wird der Spieler sicher nicht.“ 100 Millionen stellt das Schweizer Blatt als Ablöse in den Raum.

100 Millionen Euro Ablöse viel zu hoch

Angesichts von nur noch einem Jahr Vertragslaufzeit dürfte das eine erheblich zu hohe Summe sein. BILD hatte zuvor eine Ausgangsforderung von 60 Millionen Euro in den Raum gestellt. Auf unter 40 Millionen Euro wolle sich RB Leipzig in möglichen Verhandlungen nicht drücken lassen.

Der Verein sieht im Fall Werner zwei Alternativen. Entweder verlängert der 22-Jährige seinen bis 2020 laufenden Vertrag oder er wechselt bereits diesen Sommer für eine entsprechende Ablöse den Verein. BILD hatte sogar einen Platz auf der Tribüne in Aussicht gestellt, sollte Werner darauf setzen, ohne Verlängerung in Leipzig in ein letztes Vertragsjahr zu gehen.

Timo Werner selbst äußerte sich in jüngerer Vergangenheit nicht öffentlich und entsprechend auch nicht zu seiner Zukunft. Zuletzt fiel er wegen einer Grippe auch sportlich aus. Schon zwei Bundesligaspiele hat er 2019 verpasst, nachdem er in der Hinrunde noch in allen 17 Spielen auf dem Platz stand. Ob er am Samstag in Nürnberg wieder mitwirken kann, ist noch offen. Bis Ende der Saison soll der Stürmer sich entschieden haben, wie und wo es für ihn weitergeht.

Kurzer Draht von Mateschitz zu Bayern München

Die entscheidende Rolle spielt Dietrich Mateschitz dabei operativ nicht. Der Red-Bull-Chef wurde kürzlich vom Mirror zum reichsten Teambesitzer im weltweiten Fußball bestimmt. Über 20 Milliarden Euro soll sein Privatvermögen betragen. Bei RB Leipzig ist er allerdings nicht als Privatmann, sondern über Red Bull tätig, die nicht nur Hauptgeldgeber sind, sondern auch 99% der Anteile der RB Leipzig GmbH halten. Aufgrund von DFL-Regularien sind damit aber weniger als 50% der Stimmanteile verbunden.

Zu Bayern München hat Mateschitz derweil einen kurzen Draht. Zusammen mit SAP bauen Red Bull und Bayern München derzeit eine neue Halle für Eishockey und Basketball in München. Darin sollen die Basketballer des FC Bayern und das Eishockeyteam von Red Bull München spielen. Red Bull finanziert den Bau der Halle für über 11.000 Zuschauer. SAP wird Namensgeber. Bayern finanziert den Bau als künftiger Mieter mit.

(RBlive/ mki)