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Willi Orban: Zwischen Hochkultur und Kreisliga-Schlachtrufen

Willi Orban bejubelt sein Tor gegen Hoffenheim. Foto: imago

Willi Orban bejubelt sein Tor gegen Hoffenheim. Foto: imago

Vor kurzem durfte sich Willi Orban mit RB Leipzig bei einer PR-Aktion im Leipziger Gewandhaus mal selbst an der Violine ausprobieren. Das war aber nicht sein einziger Kontakt mit klassischer Musik, verriet er dem Klubmagazin.

Orban beeindruckt von Yann Tiersens Multitasking

Schon vorher lauschte er als Gast einem Konzert von Yann Tiersen, Komponist des Soundtracks von „Die fabelhafte Welt der Amelie“.  Eine außergewöhnliche Erfahrung für den Innenverteidiger von RB Leipzig.  „Ich fand es total beeindruckend, weil er teilweise vier Instrumente gleichzeitig gespielt hat.“ Außerdem habe er das Gewandhausorchester schon in der Oper gehört, bei ‚La Traviata‘ und dem ‚Nussknacker‘.

Kreisliga-Schlachtruf ist zurück bei RB

Auch vor und nach den Spielen bringen sich viele Fußballer mit Musik in Stimmung. Orban braucht das nicht. „Auf dem Spielfeld hat man ja auch keine Musik im Ohr – und da muss man sich auch ohne antreiben können“, sagt er. Deswegen überlässt er das lieber anderen, Team-DJ Yussuf Poulsen sorgt zum Beispiel gerne für den Kabinensound.

Aber wenn es ums Vorsingen geht, spielt Kapitän Orban die erste Geige. Sein „Zicke zacke, zicke zacke – hoi, hoi, hoi!“ kennen Fußballer von der Kreisliga bis zu den Profis. Und auch bei RB motivierte Orban so schon die Kollegen in Liga zwei. „Jetzt haben wir es wieder eingeführt – nach jedem überzeugenden Sieg.“