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RB Leipzig in der Rückrunde: nach der Halbzeitpause noch ohne Gegentor

Ralf Rangnick und sein Trainerteam können sich bei RB Leipzig vor allem nach der Pause auf die starke Defensive verlassen. (Foto: Imago)

Ralf Rangnick und sein Trainerteam können sich bei RB Leipzig vor allem nach der Pause auf die starke Defensive verlassen. (Foto: Imago)

Mit 20 Toren ist RB Leipzig in dieser Saison bisher das defensivstärkste Team der Bundesliga. Vor allem nach der Pause kann sich das Rangnick-Team auf die Abwehrarbeit verlassen.

RB Leipzig ist nach dem Pausentee nicht mehr zu bezwingen

Wie eine Analyse von Sportbild (Print) zeigt, fallen nur 45% aller RB-Gegentore in dieser Saison nach der Pause. Das ist der niedrigste Anteil aller Bundesligisten. Werder Bremen kassiert 49% aller Gegentore in den zweiten 45 Minuten und ist damit nach der Pause das zweitbeste Team der Liga. Bei Düsseldorf und Frankfurt fallen zwei von drei Gegentoren erst nach der Pause.

Vor allem seit der Winterpause ist RB Leipzig nach dem Pausenpfiff nicht mehr zu bezwingen. Noch kein einziges Mal mussten Peter Gulacsi und in Hannover Yvon Mvogo im Jahr 2019 in den zweiten 45 Minuten hinter sich greifen. 6:0 Tore hat RB Leipzig in dieser Zeit erzielt.

RB Leipzigs Offensive kann nach der Pause nicht zulegen

Während RB defensiv nach der Pause noch sicherer ist als vor der Pause, baut die Offensive eher ab. 21 von 43 Toren schießt man nach der Pause. Das ist mit 49% der drittschlechteste Anteil der Liga. Düsseldorf schießt 74% aller Tore nach der Pause, hat dort also noch einiges zuzusetzen. Dortmund liegt mit 60% auf Platz 8.

RB Leipzig ist eines von nur drei Teams, das noch nie in der Nachspielzeit einer Begegnung traf. Von der Bank hat Ralf Rangnick mit Bruma und Jean-Kevin Augustin erst zwei Torschützen gebracht. Nur bei Hertha BSC waren es bisher in dieser Saison noch weniger Treffer durch Einwechselspieler.

RB Leipzig dominiert die Anfangsvietelstunde

Dafür ist das Rangnick-Team vor allem zu Beginn eines Spiels zu 100% wach. Schon zehn Tore konnten die RB-Spieler in den ersten 15 Minuten eines Spiel erzielen. Bundesliga-Topwert. Damit ist man auf dem Weg, den sehr guten Wert aus der Saison 2016/2017 noch einmal zu erreichen oder gar zu verbessern. In der ersten Bundesligasaison hatte RB unter Hasenhüttl 13mal in der Anfangsviertelstunde getroffen.

Pausenführung bedeutet bei RB Leipzig Sieg am Ende

Wenn RB Leipzig einmal mit einer Führung in die Pause geht, ist man dank defensiver Stärke nicht mehr zu schlagen. Zehnmal ging RB mit einer Führung in die Kabine, zehnmal stand am Ende der Sieg.

Insgesamt konnte man in der zweiten Halbzeit gegenüber der Pause noch vier Punkte gutmachen. In Wolfsburg und in München ging RBL nach Unentschieden zur Pause noch mit einer Niederlage vom Platz. In Frankfurt, in Hoffenheim, in Stuttgart und gegen Hoffenheim machte man nach Halbzeit-Unentschieden oder -Rückständen aus zwei noch acht Punkte.

(RBlive/ mki)