Seite neu laden

Fanbetreuer gesucht: RB Leipzig schreibt Stelle öffentlich aus

„Gegen zweitklassige Fanbeauftragte”: einige RB-Ultras protestieren gegen den neuen Fanbeauftragten (Foto: imago).

„Gegen zweitklassige Fanbeauftragte”: einige RB-Ultras protestierten gegen den neuen Fanbeauftragten (Foto: imago).

Seit dem Rücktritt von Timm Merten ist bei RB Leipzig die Stelle des leitenden Fanbeauftragten vakant. Der Verein schreibt sie nun öffentlich aus.

Neuer Fanbeauftragter soll Fanarbeit bei RB weiterentwickeln

Zwischenzeitlich hatte RB Leipzig vorübergehend Falk Jänicke für die Position eingesetzt, der gemeinsam mit Axel Ackermann und Michael Pietschmann als Fanbeauftragter fungiert. Mindestens drei Fanbetreuer schreiben auch die Statuten der Bundesliga vor. Zu den Aufgaben gehört in erster Linie die Kommunikation zwischen Verein und Fans, dazu soll eine regelmäßige Fan-Sprechstunde erfolgen. RB hatte versprochen, dass der Austausch deutlich verbessert werden soll.

Hoher Bekanntheitsgrad in der Fanszene, hundertprozentige Akzeptanz

Daher erfordert der Job vor allem gute kommunikative Fähigkeiten, RB sucht dazu nach einem ausgebildeten Pädagogen oder Mediator. Fußballaffinität, Kenntnisse und Kontakte in der Fanszene sollen natürlich auch nicht fehlen. Laut DFL-Handbuch ist sogar erforderlich, „dass der potenzielle Fanbeauftragte über einen hohen Bekanntheitsgrad in der betreffenden Fanszene, eine nahezu hundertprozentige Akzeptanz als auch über sehr gute Kenntnisse dieser Zielgruppen verfügt“. Dass es auch anders geht, bewies RB zuletzt mit Timm Merten, der als HSV-Fan kam, sich aber die Sympathien der RB-Anhänger in Windeseile erarbeitete.