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RB Leipzig unterstützt Integrationsprojekt und bekennt sich gegen Rassismus

In der Ablehnung von Rassismus weiß RB Leipzig auch Teile der Anhängerschaft hinter sich. (Foto: Imago)

In der Ablehnung von Rassismus weiß RB Leipzig auch Teile der Anhängerschaft hinter sich. (Foto: Imago)

RB Leipzig beteiligt sich an den internationalen Wochen gegen Rassismus. Rund um den 26. Spieltag findet dazu eine Aktion der DFL-Stiftung unter dem Motto „Wir stehen zusammen – für 100 Prozent Menschenwürde“ statt, die vom Verein unterstützt wird. Damit soll „ein Zeichen gegen Rassismus, Diskriminierung und Sexismus im Sport und in der Gesellschaft gesetzt“ werden.

Kommunikationschef Florian Scholz verweist in der LVZ darauf, dass RB Leipzig schon aufgrund der Zusammensetzung des Teams für „Vielfalt, Toleranz und Offenheit“ steht. „14 Nationen und zehn Sprachen“ versammeln sich in der Mannschaft. „Auch deshalb setzen wir unter dem Motto ,Unser Ball ist bunt‘ immer wieder verschiedene Aktionen um, die gegenwärtig und dauerhaft die wichtigen Grundwerte unserer Gesellschaft transportieren.“

Ralf Rangnick und Oliver Mintzlaff betonen gesellschaftliches Engagement von RB Leipzig

Auch Trainer und Sportdirektor Ralf Rangnick verweist auf den klaren Standpunkt, den RB Leipzig vertritt. „Wer unsere Entwicklung in den letzten Jahren verfolgt hat, weiß, dass nicht viele Vereine sich derartig als Einheit präsentieren und ganz klar gegen Fremdenfeindlichkeit, Homophobie und Diskriminierung positionieren.“

Währenddessen verweist Oliver Mintzlaff auf die „soziale Verantwortung“, die der Verein hat. „Dementsprechend versuchen wir uns in diesem Bereich möglichst breit und umfangreich zu engagieren – sei es z.B. für Kinder, für Menschen mit Behinderung oder für soziale Projekte und Einrichtungen, denen wir durch unsere Unterstützung aktiv helfen können.“

RB-Unterstützung für Jugendhilfeprojekt – Crowdfunding-Aktion

Im Rahmen der internationalen Wochen gegen Rassismus unterstützt der Klub auch ein Jugendhilfeprojekt im Leipziger Umland. Bei der „Lucky Punch Jugendhilfe gGmbh“ werden aktuell 13 Jugendliche aus verschiedenen Nationen betreut. „Die Ziele der Arbeit sind die Hilfe, Unterstützung und Integration von Jugendlichen in schwierigen Lebenssituationen sowie die Vorbereitung auf ein selbständiges und selbstbestimmtes Leben nach Erreichen der Volljährigkeit.“

Dabei spielt auch Sport als integrativer Faktor eine wichtige Rolle. Durch eine Crowdfunding-Aktion versucht „Lucky Punch“ Geld für einen „Jugendhilfe Cup“ oder für die Erneuerung von Sportanlagen gespendet werden.

(RBlive/ mki)