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Ex-Ingolstädter Pascal Groß: Hasenhüttl zwischenmenschlich viel stärker als Rangnick

Pascal Groß und Ralph Hasenhüttl feierten in Ingolstadt einige Erfolge zusammen. (Foto: Imago)

Pascal Groß und Ralph Hasenhüttl feierten in Ingolstadt einige Erfolge zusammen. (Foto: Imago)

Der ehemalige Ingolstädter Pascal Groß, der einst auch mal bei RB Leipzig im Gespräch war, sieht im zwischenmenschlichen Bereich Unterschiede zwischen Ralph Hasenhüttl und Ralf Rangnick. Der heutige Premier-League-Spieler bei Brighton & Hove Albion sieht „beide auf ihre Art und Weise taktisch auf sehr hohem Niveau“, wie er im Interview mit goal.com erklärt.

Ralph Hasenhüttl steht für Motivation – Ralf Rangnick steht für Tempofußball

„Aber Hasenhüttl ist darüber hinaus zwischenmenschlich viel stärker. Er ist ein großer Motivator“, verweist Groß auf einen Unterschied zwischen den Übungsleitern. Bei Rangnick haben sich beim Mittelfeldmann, der einst in der Bundesliga für Ingolstadt unheimlich viele Chancen herausspielte, „eher sportliche Aspekte eingebrannt, vor allem sein Faible für Tempofußball“.

Pascal Groß spielte zwischen 2013 und 2016 unter Ralph Hasenhüttl. Mit Ingolstadt stiegen beide 2015 in die Bundesliga auf und feierten dort zusammen den Klassenerhalt. Heute spielt er in der Premier League bei Brighton & Hove Albion, wo auch Ex-RBLer Bernardo unter Vertrag steht. Der Klub belegt in der Premier League aktuell Rang 15 und hat fünf Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz.

Pascal Groß mit großer Wertschätzung für Dietmar Hopp

Von 2007 bis Januar 2011 spielte Pascal Groß bei der TSG 1899 Hoffenheim und entwickelte sich dort vom Nachwuchsspieler zum Profi. Unter Ralf Rangnick gab der Mittelfeldspieler mit 17 Jahren sein Debüt in der Bundesliga. Insgesamt verbuchte er fünf Einsätze unter Ralf Rangnick, darunter einen Startelfeinsatz, bei dem er zur Pause ausgewechselt wurde. Den großen Durchbruch schaffte er in Hoffenheim aber nicht.

Von TSG-Mäzen Dietmar Hopp hat Groß aus seiner Hoffenheimer Zeit noch eine sehr hohe Meinung. „Über diesen Menschen gibt es jedenfalls nur Positives zu sagen – und zwar auf allerhöchstem Niveau. Er unterstützt seinen Herzensverein und die ganze Region profitiert von ihm. Alles, was er tut, ist positiv und für den guten Zweck. Er setzt sich für die Jugend, Krankenhäuser und hunderte andere tolle Sachen ein“, so das Fazit des Ex-Hoffenheimers. Attacken gegen Hopp durch gegnerische Fans seien entsprechend „das Allerletzte“.

(RBlive/ mki)