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„Ein bisschen ungewohnt“: Klostermann debütiert auf dem DFB-Podium

Lukas Klostermann auf der Pressekonferenz vor dem Länderspiel mit der DFB-Auswahl. Foto: imago

Lukas Klostermann auf der Pressekonferenz vor dem Länderspiel mit der DFB-Auswahl. Foto: imago

Lukas Klostermann durfte nach seiner Berufung zur Nationalmannschaft am Dienstag gleich zum ersten Mal auf dem Podium der DFB-Pressekonferenz in Wolfsburg Platz nehmen. Dort sprach er über seine ungewohnte Ankunft im DFB-Tross.

Klostermann trifft auf alten Bekannten Sané

„Zur U21 bin ich häufig alleine gereist“, berichtete Klostermann. „Für mich war die Anreise schon ein bisschen ungewohnt“, meinte er daher zur Zugfahrt im Dreierpack mit Marcel Halstenberg und Timo Werner. „Es hat mich, die beiden und den Verein sehr gefreut.“ Auf bekannte Gesichter stieß er trotzdem, zum Beispiel den Ex-Schalker Leroy Sané, den er noch aus Wattenscheid kannte.

Für den Profi von Manchester City hatte er nur Lob übrig. „Das Thema Führungsspieler hat für mich nichts mit dem Alter zu tun. Wenn ich Leroys Entwicklung anschaue, hat er sehr viel richtig gemacht. Da macht es für mich keinen Unterschied, ob er ein paar Jahre älter ist oder gleich alt ist“, sagt Klostermann.

Drei RB-Nationalspieler: „Spiegelt unsere Entwicklung wieder“

In der Berufung von erstmals drei Spielern in die deutsche Nationalmannschaft sieht er eine Tendenz bei RB Leipzig. „Es spiegelt ein bisschen unsere Entwicklung wider“, sagte der Außenverteidiger des Tabellendritten. „Wir spielen eine sehr ordentliche Saison“, meinte Klostermann.

Soweit konnte er längst nicht immer denken. „Natürlich hat es einige Zeit gedauert, gerade weil es zum Ende hin noch eine kleine Komplikation gab“, berichtete Klostermann von der Rückkehr nach seinem Kreuzbandriss. „Ich habe schon eine Zeit gebraucht, bis ich auf einem Level war, mit dem ich zufrieden war.“ Mittlerweile kann er das behaupten, hat sich unter Ralf Rangnick wieder zur Stammkraft gespielt und darf nun auf seinen ersten Einsatz für die A-Elf von Deutschland hoffen.

Termine

Deutschland – Serbien (Mittwoch, 20. März ab 20.45 Uhr)
Niederlande – Deutschland (Sonntag, 24. März ab 20.45 Uhr)

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(mit dpa)