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Profitieren RB Leipzig und Timo Werner? – FC Bayern mit Rekord-„Investitionsprogramm“

Uli Hoeneß will in den kommenden Monaten viel Geld in der Weltgeschichte verteilen. Ob auch Timo Werner und RB Leipzig bedacht werden, ist noch unklar. (Foto: Imago)

Uli Hoeneß will in den kommenden Monaten viel Geld in der Weltgeschichte verteilen. Ob auch Timo Werner und RB Leipzig bedacht werden, ist noch unklar. (Foto: Imago)

Uli Hoeneß will so richtig klotzen. Die angekündigte Münchner Transferoffensive soll die bisherigen Grenzen beim FC Bayern sprengen. „Wir sind gerade dabei, unsere Mannschaft zu verjüngen. Das ist das größte Investitionsprogramm, das der FC Bayern je hatte“, zitierte BILD Hoeneß bei einer Finanz-Maklermesse in München. Auch Timo Werner von RB Leipzig taucht immer wieder unter den Bayern-Gerüchten auf.

Der Präsident des mittlerweile wieder an die Bundesligaspitze zurückgekehrten deutschen Fußball-Rekordmeisters meint es ernst. Schon Ende Februar hatte Hoeneß bei Sport1 orakelt: „Wenn Sie wüssten, was wir alles schon sicher haben für die kommende Saison…“

Pavard und Arp schon fix zum FC Bayern – Hernandez, Pépe und Hudson-Odoi auf der Liste

Der Wechsel von Weltmeister Benjamin Pavard (22) vom VfB Stuttgart für eine Ablöse von 35 Millionen Euro ist bereits fix. HSV-Talent Jann-Fiete Arp (19) kommt entweder in diesem Sommer oder 2020 an die Isar.

Pavards französischer Landsmann Lucas Hernandez (23) von Atlético Madrid scheint den Bayern rund 80 Millionen Euro Ablöse wert zu sein. In dieser Preisklasse soll sich auch Nicolas Pépe vom OSC Lille bewegen. Berichten aus Frankreich zufolge haben die Bayern Interesse daran, den offensiven Außenbahnspieler von der Elfenbeinküste zu verpflichten. Heiß sind die Bayern weiter auf Englands Juwel Callum Hudson-Odoi (18) vom FC Chelsea.

Auch Timo Werner Teil der Bayern-Gerüchteliste

Auch Nationalstürmer Timo Werner (22), der RB Leipzig nur noch in diesem Sommer eine hohe Ablöse einbrächte, ist immer wieder öffentlich ein Thema. Werners aktuelles Arbeitspapier in Leipzig läuft 2020 aus. Eine Verlängerung kommt seit längerem trotz unterschriftsreifem Vertrag nicht zustande. Mindestens 40 Millionen Euro soll Werner wohl kosten, sollte der Stürmer seinen Vertrag nicht verlängern und im Sommer zu einem anderen Verein wechseln. Sportbild (Print) meinte bereits am Mittwoch, dass Bayern die Werner-Ablöse mit Leipzig noch verhandeln müsse.

„Wir sind gut präpariert“, hatte Hoeneß unlängst getönt und die Schleusen des bajuwarischen Geldspeichers für die Kadermodernisierung geöffnet. „Wir hatten beschlossen, nicht diese, sondern nächste Saison zu klotzen.“ Investitionen in einer Gesamthöhe von 200 Millionen stehen im Raum.

(dpa/RBlive)