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Länderspielwoche Tag 5: Neun Spieler von RB Leipzig gefordert

Länderspielpause bei RB Leipzig. Foto: imago

Länderspielpause bei RB Leipzig. Foto: imago

Am Samstagabend feierte Emil Forsberg mit Schweden zum Auftakt der EM-Qualifikation einen 2:1-Sieg gegen Rumänien. Der RB-Spieler stand dabei in der Startelf. Nach 66 Minuten wurde der Mittelfeldmann von RB Leipzig ausgewechselt. Beide Treffer der Schweden hatte Forsberg mit Pässen nach außen eingeleitet. Der Mainzer Robin Quaison und Victor Claesson vollendeten die Angriffe zum 2:0-Pausenstand.

In seiner reichlichen Stunde Einsatzzeit war Forsberg mit Licht und Schatten unterwegs und wichtige Option im Angriffsspiel der Schweden. Nach dem 2:0 zur Pause und dem Anschlusstreffer zum 2:1 nach einer knappen Stunde musste Schweden noch mal um den Sieg zittern, brachte ihn aber letztlich recht souverän über die Zeit. Im Anschluss an die Partie kehrt Emil Forsberg nun wegen alten Problemen an der Leiste wieder nach Leipzig zurück.

Länderspielwoche endet für neun Spieler von RB Leipzig

Erfolgreich lief der Start in die EM-Qualifikation auch für die Schweiz. Am ersten Spieltag der Gruppenphase gewann man in Georgien mit 2:0. Erwartungsgemäß saß Yvon Mvogo in der Partie nur auf der Bank. Die Nummer 1 im Schweizer Team heißt Yann Sommer. Die Tore in Georgien schossen mit Steven Zuber und Denis Zakaria zwei Bundesliga-Profis.

Der Sonntag ist aus Sicht der Leipziger Nationalspieler Großkampftag. Bis zu neun Akteure können zum Einsatz kommen. Für alle neun RB-Spieler endet am Sonntagabend die Länderspielwoche. Ab Montag sind nur noch drei der ursprünglich 15 RB-Spieler mit ihren Nationalteams im Einsatz.

Deutschland mit Werner und Halstenberg beim stärksten Gruppengegner zu Gast

Beim wichtigen Spiel der deutschen Mannschaft in den Niederlanden hoffen ab 20.45 Uhr Timo Werner und Marcel Halstenberg auf Einsatzzeit. Lukas Klostermann hat nach seiner Verletzung aus dem Spiel gegen Serbien das Nationalteam schon wieder verlassen.

Das Spiel in den Niederlanden ist das erste Spiel Deutschlands in der EM-Qualifikation in Gruppe C. In der Nations League hatte Deutschland  zuletzt das Auswärtsspiel gegen das Nachbarland noch mit 0:3 verloren und zu Hause ein 2:2 erzielt. Die Niederlande ist der stärkste Gruppengegner und gewann am Donnerstag bereits das Quali-Spiel gegen Weißrussland mit 4:0. Die beiden Gruppensieger qualifizieren sich für die EM.

„Wir wollen die Qualifikation erfolgreich beginnen und sie insgesamt erfolgreich gestalten“, sagte Bundestrainer Jogi Löw vor dem Match. Die 0:3-Niederlage vor fünf Monaten in der Nations League „war eine große Enttäuschung“. Planen kann Löw wieder mit Offensivmann Serge Gnabry, der gegen Serbien unter der Woche noch krank gefehlt hatte. RTL überträgt die Partie ab 20.45 Uhr. Die Vorberichterstattung beginnt um 20 Uhr. Im Stream wird die Begegnung bei RTL Now übertragen. Für die Online-Übertragung ist allerdings eine kostenfreie Registrierung erforderlich.

Ungarn tritt mit Orban und Gulacsi gegen Vize-Weltmeister ran

Eine schwere Aufgabe wartet ab 18 Uhr auf Ungarn, die Vize-Weltmeister Kroatien empfangen. Die Kroaten taten sich zum Start der EM-Quali beim 2:1 gegen Aserbaidschan überraschend schwer. Ungarn steht nach der 0:2-Niederlage in der Slowakei bereits unter Erfolgsdruck. Orban und Gulacsi sind als feste Stützen im ungarischen Team gesetzt.

Österreich muss in Israel Niederlage gegen Polen wettmachen

Ein ganz wichtiges Spiel hat ab 18 Uhr auch Österreich im zweiten Spiel der EM-Qualifikation vor der Brust. Das Team von Franco Foda reist nach Israel, die vom Österreicher Andreas Herzog betreut werden. Israel musste sich zum Auftakt gegen Slowenien mit einem Punkt zufrieden geben. Österreich hatte gegen Polen mit 0:1 verloren. Beide Teams gelten als direkte Konkurrenten im Kampf um Platz 2 in Gruppe G.

Gegen Polen spielte Marcel Sabitzer durch und machte ein ordentliches Spiel ohne entscheidende Durchschlagskraft. Auf Einsatzzeit in Israel hoffen auch Stefan Ilsanker und Konrad Laimer, die gegen Polen durchgängig auf der Bank saßen. Nicht mit dabei ist David Alaba, der wegen muskulärer Probleme nicht mit nach Haifa reiste. Die Spiele Österreichs und Ungarns überträgt die Streamingplattform DAZN.

Zu einem zweiten Testspiel nach dem 2:2 in Deutschland kommt die U21 Frankreichs zusammen. Ibrahima Konaté und Nordi Mukiele empfangen dabei in Brest ab 21 Uhr die U21 Dänemarks. Von der Partie ist in Deutschland keine Live-Übertragung geplant.

Länderspiele mit RB-Beteiligung

  • 20.03. ab 20.45 Uhr: Deutschland – Serbien 1:1 – Werner, Halstenberg: je 90 Minuten, Klostermann: 89 Minuten (verletzt ausgewechselt)
  • 21.03. ab 18.30 Uhr: Deutschland U21 – Frankreich U21 2:2 – Konaté: 90 Minuten, Mukiele: 75 Minuten
  • 21.03. ab 19.00 Uhr: Kosovo – Dänemark 2:2 – Poulsen: ohne Einsatz
  • 21.03. ab 20.45 Uhr: Österreich – Polen 0:1 – Sabitzer: 90 Minuten, Ilsanker, Laimer: ohne Einsatz
  • 21.03. ab 20.45 Uhr: Slowakei – Ungarn 2:0 – Orban, Gulacsi: je 90 Minuten
  • 22.03. ab 01.00 Uhr: USA – Ecuador 1:0 – Adams: 90 Minuten
  • 22.03. ab 12.35 Uhr: Uruguay – Usbekistan 3:0 – Saracchi: 30 Minuten
  • 23.03. ab 15.00 Uhr: Georgien – Schweiz 0:2 – Mvogo: ohne Einsatz
  • 23.03. ab 18.00 Uhr: Schweden – Rumänien 2:1 – Forsberg: 66 Minuten
  • 24.03. ab 18.00 Uhr: Ungarn – Kroatien  (mit Orban, Gulacsi) – live auf DAZN
  • 24.03. ab 18.00 Uhr: Israel – Österreich (mit Ilsanker, Sabitzer, Laimer) – live auf DAZN
  • 24.03. ab 20.45 Uhr: Niederlande – Deutschland (mit Werner, Halstenberg) – live auf RTL
  • 24.03. ab 21.00 Uhr: Frankreich U21 – Dänemark U21 (mit Konaté, Mukiele) – keine Übertragung in Deutschland
  • 25.03. ab 12.35: Uruguay – Thailand (mit Saracchi)
  • 26.03. ab 20.45 Uhr: Schweiz – Dänemark (mit Poulsen, Mvogo)

(RBlive/ mki)