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Beobachtet der BVB Lukas Klostermann? – Rechtsverteidiger kann „schon wieder schmerzfrei joggen“

Lukas Klostermann ist trotz Verletzung mit seinem Debüt im deutschen Team zufrieden. (Foto: imago/ Christian Schrödter)

Lukas Klostermann ist trotz Verletzung mit seinem Debüt im deutschen Team zufrieden. (Foto: imago/ Christian Schrödter)

Laut Sportbild will Borussia Dortmund einen Teil der Einnahmen aus dem Transfer von Christian Pulisic in einen Außenverteidiger investieren. Über 60 Millionen Euro kassiert der BVB für den Offensivmann von Chelsea. Im Blick hat Dortmund dabei laut Sportbild (Print) auch Lukas Klostermann. Der Rechtsverteidiger, der auch als Linksverteidiger spielen kann, werde vom aktuellen Tabellenzweiten der Bundesliga beobachtet. 30 Millionen Euro sieht der Bericht als Mindestablöse für Klostermann. Eine Summe, die für den Nationalmannschaftsdebütanten eher zu niedrig als zu hoch angesetzt sein dürfte.

RB Leipzig und Lukas Klostermann noch nicht in Gesprächen über Vertragsverlängerung

Lukas Klostermann selbst macht sich um solche Fragen und seine Zukunft derzeit keine Gedanken. „Ich habe noch Vertrag bis 2021, von daher ist da jetzt auch kein großer Zeitdruck“, erklärt er im LVZ-Interview zur Frage nach einer möglichen Vertragsverlängerung bei RB Leipzig. Gespräche mit dem Verein gibt es auch noch nicht.

Neben Klostermann hat der BVB laut Sportbild auch Philipp Max vom FC Augsburg im Auge. Dessen Ablöse soll 25 Millionen Euro betragen. „In manch einem Fall ist es das bessere Zeichen, auch mal Nein zu sagen. Es geht darum, die Ressourcen sinnvoll einzusetzen. Unsere sind begrenzter als die von einigen Premier-League-Klubs, auch wenn der Verkauf von Christian für uns wirtschaftlich ein guter Transfer war“, erklärt Sportdirektor Michael Zorc generell zu den gehandelten Ablösesummen.

Lukas Klostermann ist mit Debüt unter Jogi Löw zufrieden

Mit seinem Debüt im deutschen Team ist Lukas Klostermann trotz Verletzung zufrieden. Im ersten Moment sei es „extrem bitter“ gewesen. „Ein, zwei Tage später war ich wieder total positiv. Ich habe schon andere Sachen erlebt (Kreuzbandriss, Red.), werde jeden Tag behandelt und will schnell wieder kicken“, erklärt er in der LVZ. Als „sehr ordentlich“ habe er sein erstes Spiel unter Jogi Löw empfunden.

Aktuell will Klostermann auch nicht ausschließen, dass er nach seinem Muskelfaserriss bereits zum Spiel in Leverkusen (06.04.2019, 15.30 Uhr) wieder fit ist. Dann hätte er nur das Spiel gegen Hertha und das DFB-Pokal-Viertelfinale in Augsburg verpasst. Versprechen kann er diesbezüglich allerdings nichts. „Klar ist, dass wir kein Risiko eingehen werden. Unser Kader ist klasse besetzt. Qualitativ und quantitativ. Bei uns muss keiner auflaufen, wenn er nur zu 80 Prozent fit ist.“ Es gehe ihm aber „von Tag zu Tag besser, ich kann schon wieder schmerzfrei joggen“.

(RBlive/ mki)