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Nachwuchsarbeit kostet RB Leipzig jährlich 12 Millionen Euro

Oliver Mintzlaff will, dass sich die Investitionen in den Nachwuchs bei RB auszahlen. Foto: imago/Picture Point LE

Oliver Mintzlaff will, dass sich die Investitionen in den Nachwuchs bei RB auszahlen. Foto: imago/Picture Point LE

RB Leipzig zählt zu den jüngsten Mannschaften der Bundesliga und legt großen Wert auf die Nachwuchsarbeit. Oliver Mintzlaff erklärte auf der Pressekonferenz nach der Mitgliederversammlung bei RB Leipzig am Montag, wie viel genau.

Wann spielt der RB-Nachwuchs Bundesliga?

„Warum gibt es keinen Nachwuchs, der auch Bundesliga spielen kann?“, fragte sich Oliver Mintzlaff nicht zum ersten Mal. Auch bei der Mitgliederversammlung stand das Thema Talenteförderung auf der Tagesordnung: Bislang ist zwar noch keinem aus dem eigenen „Bullenstall“ der Sprung zu den Profis gelungen, aber das soll sich unbedingt ändern. Damit betonte Oliver Mintzlaff nur, was vor ihm auch Ralf Rangnick und Frieder Schrof anmahnten. Innerhalb der nächsten zweieinhalb Jahre will RB endlich seine Talente bundesligareif bekommen.

RB will endlich Toptalente ausbilden, statt zuzukaufen

Denn der Verein lässt sich das Ausbildungszentrum sich eine Menge Geld kosten. „Wir geben jährlich deutlich mehr als 12 Millionen Euro für den Nachwuchs aus und haben mittelfristig den Anspruch, dass wir Talente hochziehen in die erste Mannschaft. Zwei Drittel der Facilitys am Cottaweg sind schließlich für den Nachwuchs gebaut“, erklärte Oliver Mintzlaff. Toptalente wie Noah Jean Holm, Mads Bidstrup oder Nicolas Fontaine kamen für viel Geld aus dem Ausland, obwohl man beste Möglichkeiten hätte, diese selbst auszubilden.

(RBlive/ msc)