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„Zu sehr Latino“: Rangnick fordert Lerneffekt von Marcelo Saracchi

Marcelo Saracchi bekam zuletzt keine Chance bei RB Leipzig. Foto: imago/Picture Point LE

Marcelo Saracchi bekam zuletzt keine Chance bei RB Leipzig. Foto: imago/Picture Point LE

In der Hinrunde durfte Marcelo Saracchi noch sechs Mal für RB Leipzig in der Bundesliga starten. Seit den sechs Minuten gegen Freiburg im Dezember kamen aber keine mehr hinzu. Ralf Rangnick erklärte auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Bayer Leverkusen, warum der Uruguayer momentan nicht am starken Marcel Halstenberg vorbeikommt.

Marcelo Saracchi nicht kontinuierlich auf hohem Niveau im Training

Grundsätzlich hätte Rangnick nämlich gerne mal die Gelegenheit, Halstenberg zu schonen, aber Saracchis Trainingsleistungen stellen den RB-Coach dafür nicht konstant zufrieden. „Ich spreche regelmäßig mit ihm, es ist das gleiche wie bei Nordi Mukiele: Die Jungs müssen kontinuierlich auf hohem Niveau trainieren.“ Das tut der 20-jährige Neuzugang aber noch nicht. Und dafür sieht Rangnick auch dessen Temperament verantwortlich. „Er ist ein guter Kerl und in der Mannschaft beliebt, aber manchmal obsiegt bei ihm das Herz und die Emotion.“

Ralf Rangnick: „Da ist er zu sehr Latino“

Dass er Woche für Woche nicht berücksichtigt wird, schlage sich nämlich auch phasenweise im Training durch. „Da ist er zu sehr Latino und lässt sich seine Enttäuschung zu sehr anmerken. Wenn seine Mitspieler dann 6:1 auf den Sack bekommen, ist das nicht hilfreich.“ Stattdessen müsse Sarachi lernen, die Emotionen mal zu verdrängen und so schlau sein, das Bestmögliche zu liefern, „damit der Trainer dem Halsti mal eine Pause gibt.“ Der etatmäßige Linksverteidiger gab zuletzt Assists am laufenden Band gab und übernahm Verantwortung, schoss RB ins Halbfinale. Ihn zu verdrängen ist bei RB Leipzig momentan sicher nicht die leichteste Aufgabe.