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Für RB Leipzig rückt Übernahme des Geländes des BSV Schönau einen Schritt näher

RB Leipzig will möglichst bald neue Plätze am Trainingszentrum am Cottaweg bauen. Foto: imago (2011)

RB Leipzig will möglichst bald neue Plätze am Trainingszentrum am Cottaweg bauen. Foto: imago (2011)

Schon seit Januar ist bekannt, dass RB Leipzig die Flächen des benachbarten BSV Schönau noch vor 2025 übernehmen möchte. Der Pachtvertrag des BSV mit der Stadt läuft dann aus und die Flächen gehen vertragsgemäß an RB über.

Der Bundesligist möchte seine Trainingskapazitäten allerdings gern früher erweitern. Sollte der BSV Schönau bis 2021 das Gelände verlassen und ein neues Vereinsgelände finden, würde RB Leipzig das mit einer mittleren sechsstelligen Summe unterstützen.

Stadt Leipzig sieht vorzeitigen Umzug des BSV Schönau nach Neulindenau positiv

Als Kandidat für einen Umzug galt die SpVgg 1899 Leipzig. Wie die L-IZ berichtet, liegt bei der Stadt Leipzig nun eine Anfrage der SpVgg vor, ob der BSV Schönau den Karl-Enders-Sportpark mitnutzen kann, wenn der vorzeitig sein Gelände am Cottaweg verlässt.

Üblich ist es in Leipzig nicht, ein Gelände an zwei Nutzer zu verpachten. „Obgleich eine Fusion beider Vereine und die Nutzung des Karl-Enders-Sportparks – dann unter einem Vereinsdach – die effektivste und am besten planbare Variante für alle Beteiligten darstellen würde und nach Sportförderrichtlinie eine ‚Hochzeit‘ auch bezuschussbar wäre, hat das Sportamt die Möglichkeit einer Anlagenteilung in Aussicht gestellt – im allbekannten Wissen darum, dass der Pachtvertrag mit BSV Schönau am Cottaweg ausläuft“, stellt Sportamtsleiterin Kerstin Kirmes einen positiven Bescheid für einen Umzug des BSV Schönau in Aussicht.

Mitgliederversammlungen der beiden Vereine müssen zustimmen

Voraussetzung dafür sei aber, dass die Mitgliederversammlungen des BSV und der Spielvereinigung der gemeinsamen Nutzung des Karl-Enders-Sportparks in Neulindenau zustimmen. Beim BSV Schönau ist dem L-IZ-Bericht zufolge unklar, wie sich die Mitglieder zu einem vorzeitigen Umzug positionieren.

Zusätzlich müssten die Anlagen in Neulindenau so entflochten werden, dass Kosten den jeweiligen Vereinen klar zuzuordnen sind. Dann sollen seitens der Stadt Leipzig auch knapp fünf Millionen Euro in den Umbau des Geländes gesteckt werden.

(RBlive/ mki)