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Emile Smith Rowe: Großchance vergeben, trotzdem „happy to be back“

Emile Smith Rowe hatte für RB Leipzig die ersten Ballkontakte. Foto: imago

Emile Smith Rowe hatte für RB Leipzig die ersten Ballkontakte. Foto: imago

Am Samstag war es gegen den VfL Wolfsburg zum ersten Mal soweit: Emile Smith Rowe wurde bei RB Leipzig für Emil Forsberg eingewechselt, wie Ralf Rangnick zuvor angekündigt hatte.

18 Jahre, acht Monate und 16 Tage war der Engländer zu diesem Zeitpunkt. Nur zwölf Spieler sind in der laufenden Saison jünger zum Einsatz gekommen. Bei RB waren in der Bundesliga nur Dayot Upamecano und Ibrahima Konaté jünger. Joshua Kimmich (3. Liga), Lukas Klostermann (DFB-Pokal) und Idrissa Toure (2. Liga) kamen in anderen Wettbewerben zu ihren ersten Einsätzen. Fun fact am Rande: Lukas Klostermann erzielte bei seinem ersten Spiel, dem Pokalsieg gegen Erzgebirge Aue 2014, gleich ein Eigentor.

Emile Smith Rowe freut sich über Comeback bei RB

Zwar gab es nur eine Minute für den jungen Engländer, in der er auch noch eine Riesenchance zum 3:0 verstreichen ließ, weil er den Ball nicht traf, aber der Genugtuung über seine ersten Ballkontakte in einem Pflichtspiel nach Monaten der Reha tat das keinen Abbruch. Und auch seine Fans in London zeigten ihm gleich, dass sie ihn nicht vergessen haben. Von „Großartig, dich wieder auf dem Feld zu sehen“ bis „Wir wollen sich wieder im Arsenal-Trikot sehen“ war unter seinem Comeback-Tweet alles dabei.

Auch wenn er selbst langfristig wieder zum FC Arsenal zurückkehren möchte: Womöglich schaffen es Ralf Rangnick und Julian Nagelsmann, das Toptalent nochmal von einer Leihe zu überzeugen. Sein aktueller Coach ist jedenfalls auch davon überzeugt, dass Emile Smith Rowe der Mannschaft noch im Schlussspurt helfen kann. Vielleicht wird er es gegen Borussia Mönchengladbach am nächsten Wochenende schon länger zeigen dürfen, als die eine Minute lang.