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Péter Gulácsi will in der Champions League „nicht nur dabei sein“

Peter Gulacsi will in die Champions League mit RB Leipzig. Foto: imago

Peter Gulacsi will in die Champions League mit RB Leipzig. Foto: imago

Peter Gulacsi musste in der Bundesliga bei RB Leipzig bislang nur 22 Mal hinter sich greifen. In ganz Europa hat kaum ein Team weniger Gegentore kassiert. Der Keeper spricht beim MDR über die Vorbereitungen auf die Vaterschaft und die Rückkehr in die Champions League.

Péter Gulácsi wird zum Heimwerker

Noch in diesem Jahr wird er Vater, seine Fans dürfen den Weg dorthin bei ihm und Frau Diana mitverfolgen. Fotos vom Babybauch inklusive, aber auch von Gulacsis neuen Aufgaben: Handwerk statt Handschuh. „Das Babybett ist nicht so kompliziert. Die Wickelkommode hat etwas länger gebraucht“, so Gulacsi.

Den Job übernimmt er gerne, denn zuhause braucht er Beschäftigung. Playstation oder Fernseher scheinen ihn da nicht zu befriedigen. Oder eben gleich beides zugleich.

Perfektes Timing: Auch beim Kinderkriegen

Sein Kollege Kevin Kampl hatte bei der Geburt seines ersten Sohns eine schlaflose Nacht samt Pflichtspiel am nächsten Tag, in dem er allerdings voll überzeugte. Das droht dem ungarischen Keeper nicht. „Das Timing ist glücklich. Ich kann mich voll auf die Saison konzentrieren, dann noch zwei Länderspiele. Und dann habe ich Zeit für die Geburt.“ Im Juli wird es soweit sein, bis dahin winken noch ganz andere Aufgaben.

„Hungrig, diesmal nicht nur dabei zu sein“

Wenn Gulacsi seine Weste gegen Borussia Mönchengladbach wieder weiß hält und vorne einer der Kollegen trifft, ist das erste Saisonziel so gut wie erreicht: RB dürfte wohl erneut in der Champions League spielen, ginge der Qualifikation zur Europa League aus dem Weg. Und dann darf es etwas mehr sein, als im Winter 2017, wo sich RB nach der Gruppenphase verabschiedete. „Die erste Reise war sehr schön. Aber jetzt sind wird hungrig, nicht nur dabei zu sein“, findet auch der 28-Jährige. Sein Ex-Verein FC Liverpool dürfte heute gegen den FC Porto ins Halbfinale einziehen, wenn man Gulacsi fragt. An die Zeit erinnert er sich gut. „Für einen 17-Jährigen war das damals ein super Schritt nach England. Obwohl ich nicht Stammtorhüter wurde, habe ich extrem viel gelernt.“