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Viel Lob für Bobic & Co: Rangnick glaubt an Weiterkommen gegen Chelsea

Fredi Bobic und Ralf Rangnick. Foto: imago/Rust

Fredi Bobic und Ralf Rangnick. Foto: imago/Rust

Eintracht Frankfurt ist nach dem Sieg gegen Benfica Lissabon der letzte deutsche Verein in der Europa League. Vor dem Spiel von RB Leipzig gegen Borussia Mönchengladbach richtete Ralf Rangnick lobende Worte an den dortigen Manager Fredi Bobic.

Rangnick sieht Fredi Bobic als Vater des Erfolgs

Den ehemaligen Stürmer des VfB Stuttgart kennt Rangnick gut, trainierte ihn bei zwei Vereinen. „Fredi Bobic leistet seit Jahren herausragende Arbeit ohne den ganz großen Geldbeutel, sondern mit gutem Gespür, was Spieler angeht. Er ist ein richtig authentischer, kluger Kopf. Es ist sein Verdienst, was da passiert“, so der RB-Coach.

Adi Hütter führt Kovac-Erfolg fort

Unter Niko Kovac gewann Frankfurt den DFB-Pokal gegen die Bayern, aber dessen Abgang nach München konnten die Frankfurter mit Adi Hütter ebenfalls gut kompensieren. Auch mit dem Österreicher verbindet Rangnick eine gemeinsame Zeit. „Ich habe ihn ja nach Salzburg geholt. Dort und bei den Young Boys Bern hat er nachgewiesen, was er für ein guter Trainer ist.“

Das Weiterkommen in der Europa League sieht Rangnick demnach als „hochverdient“. Auch für den deutschen Fußball ist der Verbleib der Hessen im internationalen Geschäft wichtig. „Jetzt kommt Chelsea. Aber wie sie (Eintracht Franfurt, d. Red.) drauf sind, traue ich es ihnen zu, da auch weiterzukommen.“

Rangnick bedauert EL-Ausscheiden

RB Leipzig wäre auch sehr gerne noch in der Europa League geblieben, versicherte Rangnick. Und verwies erneut auf die schwierige Entscheidung zugunsten der Spieler aus der zweiten Reihe, denen er aufgrund des kleinen Kaders international eine Chance gab. Die würde er nach wie vor so fällen, mit Blick auf die gute Platzierung in der Bundesliga. „Man hat aber auch bei Eintracht gesehen gegen Augsburg, dass es nicht einfach ist, Woche für Woche alles unter einen Hut zu bringen“, so Rangnick. Die Eintracht schafft das allerdings trotzdem ganz gut, denn hinter RB rangiert die Hütter-Elf auf Platz vier.

(msc)