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Verhandlungen über Werner-Transfer erst nach Saisonende? – Keita wäre fast in Barcelona gelandet

Timo Werner schweigt seit Monaten zu Gerüchten um seine Person. (Foto: imago images / Karina Hessland)

Timo Werner schweigt seit Monaten zu Gerüchten um seine Person. (Foto: imago images / Karina Hessland)

Die Zukunft von Timo Werner über die Saison hinaus ist weiterhin ungeklärt. Ein Wechsel zum FC Bayern München scheint weiter die naheliegende Lösung zu sein. Wie der Kicker (Print) berichtet, werden eventuelle Verhandlungen über die mit einem Wechsel verbundene Ablöse allerdings erst nach Saisonende stattfinden. Hintergrund ist, dass beide Mannschaften sowohl in der Bundesliga als auch im DFB-Pokal noch wichtige Spiele gegeneinander bestreiten.

Naby Keitas Gehaltforderungen verhindern Wechsel nach Barcelona

Naby Keita, der im Champions-League-Halbfinale in Barcelona am Mittwochabend verletzungsbedingt früh vom Platz und vom Spielfeldrand der 0:3-Niederlage mit Liverpool beiwohnen musste, wäre laut Mundo Deportivo 2018 statt in die Premier League fast zum FC Barcelona gewechselt. Beide Seiten seien 2017 schon sehr weit in den Verhandlungen gewesen, bevor diese noch platzten.

Dass der Wechsel nach Spanien nicht zustandekam, lag demnach nicht zuvorderst am FC Barcelona, wie einst vermutet wurde, sondern an den Forderungen von RB und Naby Keita. Einerseits sei die geforderte Ablöse gestiegen, andererseits habe Naby Keita sieben Millionen Euro netto gefordert, was für Barcelona zu viel war. Zudem haben die Freundschaft zu Liverpool-Star Sadio Mané, Trainer Jürgen Klopp und die emotional größere Herausforderung in Liverpool eine Rolle gespielt, dass Keita den Engländern den Vorzug gab.

Kämpfen Schalke und RB Leipzig um Paul Mitchell und Markus Krösche?

Spekuliert wird derweil immer wieder über die Zukunft von Paul Mitchell. In England wurde der Head of Recruitment und Development von RB Leipzig bei verschiedenen Vereinen ins Gespräch gebracht. Bei Manchester United ist er Berichten zufolge aber nicht mehr in der engeren Wahl. Demnach wurde er als möglicher Kandidat für den Posten des technischen Direktors vom Premier-League-Klub fallengelassen. Mitchell selbst hatte angekündigt, dass im Sommer eine Entscheidung über seine Zukunft fällt, aber auch betont, dass er bis 2020 in Leipzig unter Vertrag steht und es ihm bei RB gefällt.

In ähnlicher Rolle wie bei Manchester United war Mitchell zuletzt auch beim FC Schalke 04 ins Gespräch gebracht worden. Dort könnte er mit Sportvorstand Jochen Schneider zusammenarbeiten, den er noch aus seiner Zeit bei RB Leipzig kennt. Als Sportdirektor ist dort Paderborns Markus Krösche im Gespräch, für den interessierte Vereine allerdings Ablöse zahlen müssten. Bei RB Leipzig war Krösche als Nachfolger von Schneider ins Gespräch gebracht worden. Laut Westfalen-Blatt werben Schalke und RB weiter um Krösche. Der Klub von Jochen Schneider sei dabei aber im Vorteil.

(RBlive/ mki)