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Fünftes 0:0 der Saison: Wer war RB-Spieler des Spiels gegen den FC Bayern?

RB Leipzig konnte sich über ein hart erkämpftes 0:0 gegen den FC Bayern freuen. (Foto: imago images / Matthias Koch)

RB Leipzig konnte sich über ein hart erkämpftes 0:0 gegen den FC Bayern freuen. (Foto: imago images / Matthias Koch)

Am 33. Spieltag fuhr RB Leipzig ein 0:0 gegen den FC Bayern München ein. Zum ersten Mal im siebten Aufeinandertreffen blieb RB ohne Gegentor. Zum fünften Mal in dieser Saison trennte man sich in der Bundesliga bereits von einem Kontrahenten 0:0. Zuvor war dies gleich zweimal gegen Augsburg, gegen Schalke und gegen Frankfurt der Fall. In den beiden Vorjahren spielte RB Leipzig und Ralph Hasenhüttl in der Bundesliga nur jeweils einmal torlos (in Stuttgart und gegen Ingolstadt).

Bisher sind sechs torlose Unentschieden in Ligaspielen in einer Saison der Höchstwert. In der ersten Zweitligasaison 2014/2015 unter Alexander Zorniger und Achim Beierlorzer wurde diese erreicht. Vier torlose Unentschieden in Heimspielen wie in der aktuellen Spielzeit gab es zuvor allerdings noch nie.

Ibrahima Konaté und Peter Gulacsi sichern RB Leipzig die Null

Dass in der Defensive die Null stand, war ein Verdienst eines guten Verteidigens als Team. Dabei stach Ibrahima Konaté noch mal heraus. Für einige gut geführte Zweikämpfe wurde er im Stadion lautstark mit „Konaté, Konaté“-Rufen gefeiert. Gegen den 19-Jährigen konnte sich Robert Lewandowski fast nie durchsetzen. Nur ein einziger Torschuss gelang dem Polen, der sonst im Schnitt mehr als viermal pro Spiel aufs Tor schießt und die meisten Abschlüsse aller Bundesligaspieler hat.

Auch für den Kicker (Print) war Ibrahima Konaté einer der wichtigsten RB-Akteure. Mit seiner auffälligen Partie schaffte er es in die Elf des Tages des Blattes, bereits zum dritten Mal in dieser Saison. Lukas Klostermann kommt bisher auf genauso viele Nominierungen. Timo Werrner mit sieben und Yussuf Poulsen mit sechs Nominierungen sind die erfolgreichsten RB-Spieler. Werner ist sogar der Spieler mit den meisten Nominierungen der Bundesliga.

Thiaga als Spieler des Spiels

Auf RB-Seite fand der Kicker auch Peter Gulacsi und Willi Orban sehr überzeugend. Gulacsi konnte gleich fünf Torschüsse parieren, darunter auch die Großchancen von Gnabry und Ribery. Orban hatte sechs klärende Aktionen und war eine wichtige Unterstützung für Konaté.

Als Spieler des Spiels machte der Kicker aber Thiago aus. Der „störte das RB-Umschaltspiel effektiv und eroberte viele Bälle. Zudem war er Dreh- und Angelpunkt des Bayern-Offensivspiels.“ Daneben sollen auch die Innenverteidiger Mats Hummels und Niklas Süle sehr gute Leistungen gezeigt haben.

Wer war euer Spieler des Spiels bei RB Leipzig gegen Bayern München?

Marcel Halstenberg als Most Involved Player (MIP)

Besonders getragen wurde das Spiel von RB Leipzig gegen die Bayern. Der war an sechs von zehn RB-Torschüssen und an 16% der Spielzüge beteiligt. Das zeigt eine Analyse von read-the-game.com.

Yussuf Poulsen war ebenfalls an sechs Torschüssen beteiligt und zog dreimal selbst ab. Timo Werner trug fünf Torschussbeteiligungen und drei Torschüsse bei. Konrad Laimer und Yussuf Poulsen hatten zudem bei 15 bzw. 13% aller Spielepisoden von RB Leipzig ihre Füße im Spiel.

Timo Werner dominiert über die Saison die Offensive von RB Leipzig

Über die Saison gesehen dominiert Timo Werner die Offensive von RB Leipzig wenn es um Torschüsse geht. An 169 Abschlüssen und an 25 Toren war der Stürmer beteiligt, beides absoluter Topwert bei RB Leipzig. Marcel Sabitzer und Kevin Kampl und Marcel Sabitzer mit 154 bzw. 152 Beteiligungen an Torschüssen, allerdings nur je 14 Beteiligungen an Toren dahinter, sind stärker in die Spielstrukturen bei RB eingebunden als Werner. Yussuf Poulsen ist ’nur‘ an 122 Torschüssen beteiligt, aber an 21 Toren.

In Bezug auf die Spielstrukturen rücken Marcel Halstenberg und Diego Demme in den Mittelpunkt, die an 14 bzw. 13 % aller Spielepisoden beteiligt waren. Marcel Sabitzer und Kevin Kampl folgen als prägende Akteure direkt dahinter.

Wann immer der Ball von einem Team kontrolliert wird, nennen die Experten des Instituts für Spielanalyse (read-the-game.com) diese Phase Episode. Aneinander gereiht und ergänzt mit den Episoden des Gegners sowie der Chaos-Phasen, in denen keine Mannschaft den Ball unter Kontrolle hat, ergibt sich ein detailliertes Bild eines Spiels. Betrachtet und vergleicht man diese Episoden einer Partie mit denen einer ganzen Saison, erhält man ein Profil davon, wie Mannschaften Fußball spielen und zu Torerfolgen kommen.

(RBlive/ mki)