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Werder Bremen im „Endspiel“ gegen RB Leipzig wohl ohne Max Kruse

Max Kruse könnte das Saisonfinale von Werder Bremen gegen RB Leipzig verpassen. (Foto: imago images / Sven Simon)

Max Kruse könnte das Saisonfinale von Werder Bremen gegen RB Leipzig verpassen. (Foto: imago images / Sven Simon)

Ein Einsatz von Werder Bremens Kapitän Max Kruse im letzten Heimspiel gegen RB Leipzig am Samstag wird immer unwahrscheinlicher. „Max wird alles ausreizen, aber ich bin eher skeptisch“, sagte Trainer Florian Kohfeldt vor der Partie. „Dazu hat er zwei Wochen nicht trainiert.“ Der Torjäger leidet seit einiger Zeit an einer Oberschenkelprellung und verpasste die Partie am vergangenen Samstag bei 1899 Hoffenheim (1:0).

Fragezeichen hinter der Zukunft von Max Kruse und Claudio Pizarro

Womöglich wird Kruse gar nicht mehr für die Hanseaten auflaufen. Der Vertrag des Werder-Stars läuft zum Saisonende aus, ein Bekenntnis zum Club fehlt weiterhin. „Es kann sein, dass er nicht mehr für uns spielt. Aber es kann auch sein, dass er nächste Saison das Werder-Trikot wieder tragen wird“, erklärte Sportchef Frank Baumann. „Max hat den Wunsch, noch einmal was anderes Großes zu machen. Aber der Transfermarkt beginnt erst später richtig. Es kann auch sein, dass wir irgendwann sagen: Es ist zu spät. Wir brauchen auch Planung.“

Mit einer Entscheidung wird erst, wie auch im Fall einer möglichen Weiterbeschäftigung von Claudio Pizarro, nach dem Saisonende gerechnet. „Beide Seiten wollen, wir müssen uns jetzt auf einen Vertrag einigen“, erklärte Baumann über die Zukunft des Peruaners, der von RB-Trainer Ralf Rangnick besonders gelobt wurde. „Die Gespräche werden in den nächsten Tagen und Wochen stattfinden, danach werden wir eine Entscheidung verkünden.“

Werder Bremen mit besonderer Zuschauerunterstützung zum Sieg gegen RB Leipzig

Für Werder Bremen geht es im „Endspiel“ (Johannes Eggestein) gegen RB Leipzig um einen Platz in der Europa-League-Qualifikation. Um noch auf Platz 7 zu klettern, muss Werder gegen RB gewinnen und auf Ausrutscher von Hoffenheim (in Mainz) und Wolfsburg (gegen Augsburg) hoffen.

Wie gewohnt sollen im Weser-Stadion trotzdem die Zwischenstände von den anderen Plätzen eingeblendet werden. Dass das die Spieler ablenken könnte, glaubt man in Bremen nicht. „Es wird ein emotionaler, ja fast schon ein Feiertag im Stadion werden, da bin ich mir sicher. Wir wollen Emotionen auf den Platz bringen, dann werden die Fans da sein“, hofft Florian Kohfeldt im mit 42.100 Zuschauern ausverkauften Stadion auf eine besondere Atmosphäre, die einen Beitrag leisten soll, dass das mit dem Traum von Europa noch klappt.

(RBlive/ mki/ dpa)