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Rangnicks Titelansage: Nagelsmann will mit RB Leipzig Meister werden

„Der Trainer ist der Chef in der Kabine”: Ralf Rangnick über die Zusammenarbeit mit Julian Nagelsmann (Foto: imago/Jan Huebner).

„Der Trainer ist der Chef in der Kabine”: Ralf Rangnick über die Zusammenarbeit mit Julian Nagelsmann (Foto: imago/Jan Huebner).

RB Leipzig nimmt in der kommenden Saison den Deutschen Meistertitel ins Visier. Das kündigte Sportdirektor Ralf Rangnick schonmal im Namen seines Nachfolgers Julian Nagelsmann bei Sport1 an. „Er hat vor dieser Saison gesagt, dass er mit Hoffenheim Meister werden möchte”, sagte Rangnick. „Dann gehe ich davon aus, dass er das mit uns auch gern werden möchte.” Schließlich habe RB Leipzig ein „bisschen bessere Spieler als Hoffenheim”, so der 60-Jährige.

RB Leipzig habe nichts dagegen, in der nächsten Spielzeit „ein oder zwei Plätze besser abschneiden” als in dieser Spielzeit. Rangnick geht davon aus, dass Nagelsmann dieses Ziel „auch selbst noch einmal äußern” werde.

Rangnick nicht mit Nagelsmann auf der Bank

Eine forsche Ansage und gehöriger Druck, den Rangnick dem ehrgeizigen Jungstar aufbürdet. Doch Rangnicks Devise ist: „Ich glaube nicht, dass es Trainer gibt, die zu viel wollen.”

Für die Zusammenarbeit mit dem 31-Jährigen nimmt sich Rangnick die größtmögliche Zurückhaltung vor. „Der Trainer ist der Chef in der Kabine, ich werde versuchen, ihm mit meinen Ratschlägen beiseite zu stehen, wenn ich gefragt bin”, sagte Rangnick und kündigte an: „Ich werde nicht auf der Bank sitzen, werde versuchen mehr Distanz zur Mannschaft zu haben, als es bei Ralph Hasenhüttl der Fall war. Ich kann ganz gut einschätzen, wie viel Nähe und Distanz es braucht.”