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„So etwas habe ich im Profibereich noch nie erlebt“: Davie Selke über Yussuf Poulsen

Davie Selke (Hertha BSC Berlin) mit Yussuf Poulsen (RB Leipzig). Foto: imago/Christian Schroedter

Davie Selke (Hertha BSC Berlin) mit Yussuf Poulsen (RB Leipzig). Foto: imago/Christian Schroedter

RB Leipzig gastiert am Samstag gegen die Bayern in Berlin. Dort spielt der Ex-Leipziger Davie Selke seit seinem Wechsel zur Hertha BSC regelmäßig. Vor dem DFB-Pokalfinale sprach er mit dem DFB über seinen Kumpel Yussuf Poulsen.

Davie Selke: „So etwas habe ich im Profibereich noch nie erlebt“

Den lernte er 2015 bei seinem Wechsel zu RB Leipzig in die zweite Liga kennen. „Eigentlich waren wir Konkurrenten, aber Yussi war von Beginn an total offen.“ Selke hatte nach einem gemeinsamen Spiel anschließend die Nase vorn unter Ralf Rangnick. Während dieser Zeit bewies Poulsen seine Mannschaftsdienlichkeit. Der Däne habe nach einem Selke-Tor gegen Bielefeld zum 1:0-Sieg sogar nach dem Spiel noch den Kontakt gesucht und sich riesig für den heutigen Berliner gefreut. „So etwas habe ich im Profibereich noch nie erlebt.“ Genau dieser Charakterzug sei es, der anschließend zu einer engen Freundschaft führte.

Yussuf Poulsen hat seine Chance genutzt

Und von dem sich Selke eine Scheibe abschneiden konnte. „Ich habe von Yussi einiges gelernt. Ich war sehr verbissen“, so Selke. „Inzwischen schaue ich auch auf Dinge abseits des Rasens.“ In der Bundesliga saß er wieder auf der Bank, Ralph Hasenhüttl hatte sein Sturmduo Werner/Poulsen gefunden. Aber schon zur Rückrunde 2015/16 hatte Selke seine Position verloren. „Obwohl ich sieben Tore gemacht habe, war ich wieder raus. Ich weiß bis heute nicht, warum.“ Aber so wie Poulsen zuvor mit der Situation umging, tat es dann auch Selke. „Wir sind aufgestiegen, Yussi wurde Stammspieler.“

(msc)