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Gewinner-Typ Marcel Sabitzer: „Ich lasse mir nichts gefallen“

Marcel Sabitzer zeigt sich ehrgeizig und will in seiner Karriere noch Titel einfahren. (Foto: imago images / Karina Hessland)

Marcel Sabitzer zeigt sich ehrgeizig und will in seiner Karriere noch Titel einfahren. (Foto: imago images / Karina Hessland)

Marcel Sabitzer ist frischgebackener Vater. Vor dem Pokalfinale mit RB Leipzig gegen den FC Bayern spricht er bei der Leipziger Volkszeitung über seine Einstellung zum Beruf als Profifußballer.

RB hat „genug Qualität und Mentalität“ für Pokalsieg

Vor vier Wochen kam seine Tochter Mary Lou zur Welt, die für Sabitzer und Freundin Katja Kühne „das wichtigste im Leben ist“. Das heißt aber nicht, dass der Fußball für ihn einen Millimeter kürzer kommt. „Ich spiele um zu gewinnen“, sagt Sabitzer. Pokalsieger ist er bereits, aber „nur“ in Österreich. „Ich will den österreichischen nicht geringschätzen, aber der DFB-Pokal ist eine völlig andere Hausnummer“. Für das morgige Topspiel um den Pokal habe RB genug Qualität und Mentalität um zu gewinnen.

Sabitzer: „Lasse mir nicht gefallen“

Keine Worte über den Gegner, Sabitzer bleibt ganz bei sich, strotzt vor Selbstvertrauen. Das entspricht auch seiner Rolle des Aggressive Leaders bei RB. „Ich mache mir jedenfalls keine Gedanken, wenn ein Pass nicht ankommt.“ Das habe auch nichts mit Selbstüberschätzung zu tun. Als er 2015 in die zweite Liga kam, sagte er von sich, so gut wie er dachte, sei er wohl doch nicht. Es folgte der Aufstieg und die Champions League. „Ich bin ein Gewinner-Typ, gehe vorneweg – auch verbal. Ich bin ein emotionaler Spieler, teile aus, stecke ein, fresse nichts in mich rein, lasse mir nichts gefallen.“ Das wird er auch gegen den FC Bayern am Samstag (25. Mai ab 20.00 Uhr) wieder zeigen wollen.

(msc)