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Ex-RB-Trainer in Ingolstadt: Auch Thomas Oral scheitert am Hasenhüttl-Erbe

Zwei Ex-Trainer von RB Leipzig und FC Ingolstadt: Ralph Hasenhüttl und Thomas Oral. Foto: imago/Buthmann

Zwei Ex-Trainer von RB Leipzig und FC Ingolstadt: Ralph Hasenhüttl und Thomas Oral. Foto: imago/Buthmann

Tomas Oral verlässt nach der verpassten Rettung den Zweitliga-Absteiger FC Ingolstadt. „Für mich ist das hier beendet. Der Verein braucht neue Leute“, zitierte der „Donaukurier“ den 46-Jährigen.

FC Ingolstadt wird nach Hasenhüttl zum Trainer-Schleudersitz

Auch er schaffte es nicht, das Erbe von Ralph Hasenhüttl anzutreten. Dieser hatte die Schanzer 2013 übernommen, in die Bundesliga und dort in seiner ersten Saison auf Platz elf geführt, ehe er zu RB Leipzig wechselte. Anschließend drehte sich in Ingolstadt ein schwindelerregendes Trainerkarussell mit acht Personalwechseln (zwei Interimstrainer eingerechnet) in drei Jahren.

Thomas Oral: Bei RB Leipzig und in Ingolstadt auf verlorenem Posten

Oral hatte den Klub erst im April bereits zum zweiten Mal nach 2011 übernommen, das erste Engagement folgte unmittelbar auf seine erfolglose Station bei RB Leipzig. Damals wurde Oral in der Prä-Rangnick-Ära zur Regionalliga-Saison 2010/11 Cheftrainer unter Dietmar Beiersdorfer und sollte den Verein in die 3. Liga führen. Ohne einen Sportdirektor stand er nach einem schweren Saisonstart schnell auf verlorenem Posten. Erst kurz vor Saisonende bekam er Thomas Linke als Sportdirektor zur Seite, der heute in dieser Funktion in Ingolstadt interimsmäßig tätig ist.

Wer folgt auf Thomas Linke?

Für den Vorstandsvorsitzenden des in die 3. Fußball-Liga abgestürzten Vereins, Peter Jackwerth, ist die Verpflichtung eines sportlich Verantwortlichen die drängendste Aufgabe. „Es ist wichtig, dass wir einen Sportlichen Leiter, Technischen Direktor oder Sportdirektor – nennen Sie das, wie Sie wollen – holen und dem sagen: ‚Du gestaltest den Kader'“, sagte Jackwerth der Zeitung.

(dpa/msc)