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Welche Folgen hat der Rangnick-Rückzug für RB Leipzig?

Im RBlive-Videokommentar bewertet Martin Henkel den kommenden Spieltag bei RB Leipzig (Bild: RBlive).

Im RBlive-Videokommentar bewertet Martin Henkel den kommenden Spieltag bei RB Leipzig (Bild: RBlive).

Der heutige Dienstag ist ein besonderer Tag der zehn Jahre dauernden Vereinsgeschichte von RB Leipzig: Ralf Rangnick verlässt den Verein und arbeitet nun für Red Bull. Martin Henkel war für RBlive bei der Pressekonferenz und kommentiert die Entscheidung.

Welche neuen Ziele verfolgt Ralf Rangnick?

Im Raum schwebte die Frage nach einer Neuorientierung von Ralf Rangnick bereits seit Wochen, nun ist sie beantwortet: Als Head of Global Sports wechselt Rangnick quasi zurück zu Red Bull. Vor der Entflechtung von Leipzig und Salzburg hatte er ja bereits beide Vereine sportlich betreut. Das wirft die Frage auf, welche Vor- und Nachteile der Abgang hat.

Wie kann sich RB durch das neue Aufgabenfeld des Ex-Sportdirektors und Masterminds wirklich nochmal strukturell verbessern, wenn er im täglichen Geschäft nicht mehr präsent ist?

Martin Henkel analysiert die Rolle des neuen Sportdirektors Markus Krösche und wie tragend die Rolle des RB-Machers ohne Arbeitspapier sein kann.

Hält das Konstrukt RB Leipzig ohne seinen „Schlussstein“?

Das nächste Thema nach diesem Paukenschlag ist ebenso personeller Natur. Denn Ralf Rangnick hat nicht nur mit dem Geld von Red Bull gewirtschaftet, sondern auch seine persönlichen Kontakte und seine Überzeugungskraft eingesetzt, quasi den kompletten aktuellen Kader sukzessive aufgestellt. Was hat sein Verschwinden aus dem Tagesgeschäft also für einen weiteren Einfluss auf Spieler wie Emil Forsberg? Und auch: Wir stellt er sich sein engeres Team in Zukunft zusammen, werden weitere RB-Mitarbeiter dem „Spiritus Rector“ und seinem Ruf zu Red Bull folgen?

(msc/mhe/mki)