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Duell mit RB Leipzig? Marsch: „Andere Gegner wären interessanter“

Jesse Marsch will in Salzburg mit den Fans warm werden. Foto: imago/GEPA Pictures

Jesse Marsch will in Salzburg mit den Fans warm werden. Foto: imago/GEPA Pictures

Dass RB Leipzig in der Champions League erneute auf die österreichische Verwandtschaft treffen könnte, findet Ex-RB-Assistent Jesse Marsch eher uninteressant, so der neue Trainer von Red Bull Salzburg bei seiner offiziellen Vorstellung.

Jesse Marsch: „Ich bin Salzburger“

Die Fans in Österreich hatte zunächst nicht so viel über für den Gedanken, dass mit seiner Person wieder zuviel Leipzig einkehrt. „Ich kann das als erste Reaktion nachvollziehen. Sie kennen mich nicht und ich gelte als Leipziger. Aber ich bin Salzburger“, sagt der US-Amerikaner dazu. Aber er kann mit Gegenwind umgehen. In New York folgte er auf den von den Fans verehrten Mike Petke und brauchte zunächst Zeit – und ein Treffen mit den Fans, um sich dort anständig zu präsentieren.

Trifft RB Leipzig schon wieder auf FC Salzburg?

Ein Cheftrainerposten in Europa war schon immer sein Traum, daher übernahm er nur ein Jahr nach seinem Wechsel zu RB Leipzig innerhalb des Red-Bull-Kosmos die Salzburger. Gut erinnern kann er sich noch an zwei Begegnungen in der letzten Saison. Damals zog sein Verein nämlich gleich doppelt den Kürzeren: das 2:3 zuhause und 0:1 in Salzburg bedeuteten am Ende auch das Ausscheiden in der Europa League. Das Wiedersehen kann es auch nun in der Champions League geben. Sollte Leipzig in Topf 4 gesetzt bleiben, ginge das sogar wieder in der Gruppenphase. Marsch würde das aber lieber verhindern. Aber nicht, weil die Kritiker mit neuer Nahrung gefüttert würden. „Andere Gegner wären interessanter“, so der 45-Jährige.

(msc)