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Ralph Hasenhüttl: „Ich habe in Leipzig viel von Ralf Rangnick gelernt“

Ralph Hasenhüttl hat bei RB Leipzig viel von Ralf Rangnick gelernt. (Foto: imago images / Picture Point LE)

Ralph Hasenhüttl hat bei RB Leipzig viel von Ralf Rangnick gelernt. (Foto: imago images / Picture Point LE)

Ralph Hasenhüttl arbeitet seit Anfang Dezember 2018 in der Premier League beim FC Southampton. Mit 30 Punkten aus 23 Spielen unter seiner Regie führte er den Klub schließlich zum sicheren Klassenerhalt.

„Das war bisher meine schwerste Mission“, erklärt der Ex-Trainer von RB Leipzig in Sportbild (Print) zu den letzten Monaten. „Selbst, wenn du viele Dinge neu und gut umsetzt, kann es passieren, dass du kein Spiel gewinnst. Für mich ist die Premier League die stärkste Liga der Welt. Die Qualität ist brutal, du spielst gefühlt das ganze Jahr über Champions League.“

Ralph Hasenhüttl will sich in England einen Namen machen

Angesichts der Qualität in England sieht Hasenhüttl aktuell auch keine Gründe, nach Deutschland zurückzukehren. „Im Fußball kann man nichts ausschließen. Aber im Moment glaube ich nicht, dass ich noch mal als Trainer in Deutschland arbeite. Ich habe eine extrem hohe Jobzufriedenheit.“ Für die kommende Saison wolle er mit Southampton ins Mittelfeld der Premier League klettern. Was über diese Karrierestation hinaus passiert, will der 51-Jährige derweil nicht vorausplanen. „Ich will mir in dieser Liga einen Namen machen“, bleibt sein Ziel eine allgemeines.

Nach ersten Erfolgen mit Southampton war ihm der Hype um seine Person anfangs „fast etwas zu viel.  Da muss man vorsichtig sein. Aber wenn man es schafft, die Menschen hier nachhaltig zu begeistern, dann sind sie den Leipzigern schon ähnlich: unabhängig vom Ergebnis sehr positiv gestimmt“, findet er in Southampton Spuren seines Ex-Klubs in Deutschland.

Hasenhüttl profitiert als Manager von seiner Zeit unter Ralf Rangnick bei RB Leipzig

Ganz anders ist hingegen Hasenhüttls Jobbeschreibung. Wie in England üblich ist er nicht nur Trainer, sondern gleichzeitig auch Manager. „Ich bin in jede Entscheidung involviert. Wenn die Mannschaft frei hat, kümmere ich mich ums Scouting, telefoniere mit möglichen Neuzugängen. Das hat in Leipzig alles Ralf Rangnick als Sportdirektor übernommen.“ Genau diese Aufgabenvielfalt sei aber auch einer der Reize am Job in England.

Dabei profitiert er auch von seinen Erfahrungen in seiner Zeit bei RB Leipzig. „Ich habe in Leipzig viel gelernt, vor allem von Ralf Rangnick. Er hat gezeigt, wie man einen Verein sportlich erfolgreich führen kann. Diese Ansätze und Erfahrungen helfen mir jetzt sehr.“

(RBlive/ mki)