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Poker-Abende und fliegende Gläser: Timo Röttger fand RB-Zeit am spannendsten

Timo Röttger vor dem Stadtderby zwischen RB Leipzig und Lok Leipzig. Foto: imago/ Picture Point

Timo Röttger vor dem Stadtderby zwischen RB Leipzig und Lok Leipzig. Foto: imago/ Picture Point

Timo Röttger will bei RB Leipzig „in nächster Zeit mal anklopfen“, verriet der Ex-RBLer der Bild-Zeitung. Die drei Jahre unter Peter Pacult und Alexander Zorniger waren für ihn spannender als die Jahre in der 2. Bundesliga beim SC Paderborn.

Fliegende Gläser bei Carsten Kammlott

In Leipzig war der „Metzger“ Publikumsliebling und Kapitän. Dabei flogen auch mal zwischen ihm und dem Trainer die Fetzen. „Ich habe meine Meinung gesagt, wir haben uns öfter in der Kabine die Meinung gesagt. Ich habe aber viel bei ihm gelernt, inzwischen verstehen wir uns super“, sagt er über Zorniger. Deswegen blickt er am liebsten auf die Zeit von 2011 bis 2014 zurück. Ungewöhnlich, denn zuvor spielte er ja noch höher. „Weil der Teamgeist überragend war“, erklärt er den Bezug zu Leipzig und erinnert sich an Poker-Abende in der Wohnung von Carsten Kammlott, bei denen sogar Gläser mal aus dem Fenster flogen.

Timo Röttger vertraut auf RB Leipzig: „Immer eine Tür offen“

Noch spielt Timo Röttger Profifußball, bei Sonnenhof Großaspach in der 3. Liga. Auf zehn Tore und vier Vorlagen kommt der 33-Jährige. Weil Schlagersängerin Andrea Berg dort her kommt, hatte Röttger sogar schon mal das Vergnügen, mit ihr ein Duett zu singen. Bei einem Konzert vor Ort gab es noch einen Backstage-Zuschlag nur für die Mannschaft und Röttger ließ sich nicht lange bitten. Lange kicken wird er nicht mehr, denn sein Körper meldet sich immer öfter. Danach steht einer Rückkehr zu RB von seiner Seite aus nichts im Weg. „In Leipzig hat man mir einst versprochen, dass mir immer eine Tür offen steht“, so Röttger.

(msc)