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Dominik Kaiser: Beinahe-Abschied nach nur einem Jahr bei RB Leipzig

Noch spielt Kaiser für Bröndby IF. Foto: imago/Ritzau Scanpix

Noch spielt Kaiser für Bröndby IF. Foto: imago/Ritzau Scanpix

Dominik Kaiser verdiente sich bei RB Leipzig alle erdenklichen Sporen, wurde in vier Ligen plus Champions League zum Held der Fans. Dabei hätte er es beinahe nur ein Jahr ausgehalten, verriet er der Bild-Zeitung.

Kaiser: Rangnick hatte sich Champions League bereits ausgemalt

Denn er kam 2012 durch den Rangnick-Ruf von der TSG Hoffenheim, das hieß damals: drei Ligen runter. Trotzdem überlegte er kaum, denn er vertraute seinem alten Trainer blind, als der ihm die Champions League voraussagte. „In seinem Kopf hatte er sich das alles ausgemalt“, so Kaiser über das Telefonat. So ging sein Wechsel „ruckzuck“, statt eines Vorab-Besuchs ging er einfach gleich zum Medizincheck.

Noch ein Jahr Regionalliga war „unvorstellbar“

Für den Bundesliga-Reservisten war der Aufstieg ein Jahr später aber ein Muss. Der stand dann aber auf der Kippe, das 2:2 gegen Lotte sicherte letztlich den Erfolg in der Relegation. „Ein weiteres Jahr 4. Liga mit der Relegation am Ende wäre für mich schwer vorstellbar gewesen“, sagt Kaiser ein Jahr nach seinem Abschied aus Leipzig. Auch er kann sich vorstellen, zurückzukehren. Wie Timo Röttger macht er das an der ganz besonderen Phase seiner Karriere in Leipzig fest. „Wir waren so ein verschworener Haufen. Es war eine außergewöhnliche Zeit.“

(msc)