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Mit Marcelo Saracchi: Copa América startet in Brasilien

Marcelo Saracchi hofft bei der Copa America auf Einsatzzeit mit Uruguay. (Foto: imago images / Agencia EFE)

Marcelo Saracchi hofft bei der Copa America auf Einsatzzeit mit Uruguay. (Foto: imago images / Agencia EFE)

„Vibra Continente“ – ein vibrierender Kontinent, so heißt der Song zur Copa América. Und tatsächlich fiebert man nicht nur im Gastgeberland Brasilien der größten Fußball-Titeljagd in Südamerika entgegen. Superstar Lionel Messi sehnt sich nach seinem ersten Triumph mit der argentinischen Nationalmannschaft, der amtierende Champion Chile könnte als erstes Team seit 72 Jahren das Turnier zum dritten Mal in Folge gewinnen und auch Kolumbien um den Ex-Münchner James Rodríguez hat Ambitionen auf den Sieg im großen Sehnsuchtsort Maracanã im Finale am 7. Juli.

Für kein Team steht aber nach zwölf Jahren ohne großen Titel so viel auf dem Spiel wie für die Seleção. „Wir haben nie darüber nachgedacht, Teil einer gescheiterten Generation zu sein. Es ist eine neue Gelegenheit, im Trikot der Nationalmannschaft Geschichte zu schreiben“, sagte Außenverteidiger Filipe Luìs. Gastgeber Brasilien eröffnet das Turnier am Freitag in São Paulo mit der Partie gegen Außenseiter Bolivien.

Viele Stars bei der Copa America dabei

Neben den zehn Nationalmannschaften aus Südamerika sind als Gäste Asienmeister und WM-Gastgeber Katar und Japan mit dabei. Die Copa América wurde 1916 zum ersten Mal ausgetragen und ist einer der ältesten Fußballwettbewerbe der Welt. Vor genau 100 Jahren war das Turnier zum ersten Mal in Brasilien zu Gast.

Auch ohne den verletzt fehlenden Neymar wird die Copa zum Schaulaufen der Superstars. Liverpols Roberto Firmino und Alisson Becker kommen mit dem Champions-League-Sieg im Rücken heim nach Brasilien, Luis Suarez und Edinson Cavani sind die Traum-Sturmspitze Uruguays und wollen für den Rekordmeister den 16. Titel holen. James Rodríguez konnte bei den Bayern nicht mehr glänzen, könnte aber in der ganz auf ihn ausgerichteten Nationalmannschaft Kolumbiens wieder zur Hochform auflaufen, wie auch bei der WM vor fünf Jahren, als sein Fußballstern als Torschützenkönig mit sechs Treffern aufging.

Marcelo Saracchi vertritt RB Leipzig bei der Copa America

Auch zwei Spieler aus der Bundesliga mischen bei der Copa mit: Der Chilene Charles Aranguiz von Bayer Leverkusen und der Uruguayer Marcelo Saracchi von RB Leipzig reisen zu dem Fußballspektakel in Brasilien an.

Für Saracchi ist es nach einer verkorksten Rückrunde bei RB Leipzig ein versöhnlicher Saisonabschluss. Im Klub blieb er bis auf einen Einsatz am 34. Spieltag in Bremen in der Rückrunde ohne Pflichtspielminute und zeigte seinen Frust laut Trainer Ralf Rangnick im Trainingsalltag zu deutlich. Ob er für Uruguay nun stärker zum Zug kommt, ist aber fraglich. Im Test für der Copa America gegen Panama saß Saracchi hinter Diego Laxait nur auf der Bank.

Uruguay startet in der Nacht von Sonntag auf Montag mit dem Spiel gegen Ecuador in das Turnier. Die weiteren Gegner sind Japan und Chile. Die beiden Gruppenersten plus die zwei besten Dritten von drei Vierergruppen qualifizieren sich für das Viertelfinale. Übertragen wird das Turnier von der Streamingplattform DAZN.

Länderspiele mit Beteiligung von RB Leipzig

  • 02. Juni (19.oo Uhr): Brasilien (U20) – Guatemala 4:0 | Cunha: Einwechslung in der 81. Minute
  • 03. Juni (19.oo Uhr): Frankreich (U21) – Belgien 3:0 | Upamecano: 70 Minuten, Konaté: 45 Minuten
  • 05. Juni (19.30 Uhr): Frankreich – Brasilien (U20) 0:4 | Cunha: 20 Minuten (Tor zum 3:0 per Elfmeter)
  • 05. Juni (20.45 Uhr): Portugal – Schweiz 3:1 | Mvogo: ohne Einsatz
  • 07. Juni (20.45 Uhr): Dänemark – Irland 1:1 | Poulsen: 90 Minuten
  • 07. Juni (20.45 Uhr): Österreich – Slowenien 1:0 | Laimer: 81 Minuten; Sabitzer: 70 Minuten; Ilsanker: 9 Minuten
  • 07. Juni (20.45 Uhr): Schweden – Malta 3:0 | Forsberg: 90 Minten
  • 08. Juni (17.30 Uhr): Brasilien (U20) – Katar 5:0 | Cunha: 90 Minuten (zwei Tore)
  • 08. Juni (20.45 Uhr): Weißrussland – Deutschland 0:2 | Klostermann: 90 Minuten
  • 08. Juni (18.00 Uhr): Aserbaidschan – Ungarn 1:3 | Orban (zwei Tore), Gulacsi: je 90 Minuten
  • 09. Juni (15.00 Uhr): Schweiz – England 4:5 n.E. | Mvogo: ohne Einsatz
  • 10. Juni (20.45 Uhr): Dänemark – Georgien 5:1 | Poulsen: 75 Minuten (ein Tor)
  • 10. Juni (20.45 Uhr): Nordmazedonien – Österreich 1:4 | Laimer, Ilsanker, Sabitzer: je 90 Minuten
  • 10. Juni (20.45 Uhr): Spanien – Schweden 3:0 | Forsberg: 90 Minuten
  • 11. Juni (18.45 Uhr): Österreich (U21) – Frankreich (U21) 3:1 | Wolf: 60 Minuten (zwei Tore); Konate: 61 Minuten; Upamecano: 29 Minuten
  • 11. Juni (20.45 Uhr): Deutschland – Estland 8:0 | Halstenberg: 45 Minuten; Werner: 25 Minuten (ein Tor)
  • 11. Juni (20.45 Uhr): Ungarn – Wales 1:0 | Gulacsi, Orban: je 90 Minuten
  • 12. Juni (17.30 Uhr): Brasilien (U20) – Irland 2:0 | Cunha: 90 Minuten (ein Tor)
  • 15. Juni (16.00 Uhr): Brasilien (U20) – Japan (Finale Toulon-Turnier mit Cunha) | in Deutschland keine TV-Übertragung
  • 17. Juni (0.00 Uhr): Urugay – Ecuador (Copa America mit Saracchi) | live bei DAZN
  • 17. Juni (18.30 Uhr): Serbien – Österreich (U21)
  • 17. Juni (21.00 Uhr): Deutschland – Dänemark (U21)
  • 18. Juni (20.45 Uhr) England – Frankreich (U21)
  • 20. Juni (18.30 Uhr): Dänemark – Österreich (U21)
  • 20. Juni (21.00 Uhr): Deutschland – Serbien (U21)
  • 21. Juni (01.00 Uhr): Uruguay – Japan
  • 21. Juni (21.00 Uhr): Frankreich – Kroatien (U21)
  • 23. Juni (21.00 Uhr): Österreich- Deutschland (U21)
  • 24. Juni (21.00 Uhr): Frankreich – Rumänien (U21)
  • 25. Juni (01.00 Uhr): Chile – Uruguay

Liste der Spieler von RB Leipzig auf Länderspielreise

  • Deutschland – Lukas Klostermann, Marcel Halstenberg, Timo Werner
  • Deutschland U21 – Lukas Klostermann
  • Österreich – Konrad Laimer, Marcel Sabitzer, Stefan Ilsanker
  • Österreich U21 – Hannes Wolf
  • Ungarn – Willi Orban, Peter Gulacsi
  • Schweden – Emil Forsberg
  • Dänemark – Yussuf Poulsen
  • Schweiz – Yvon Mvogo
  • Uruguay – Marcelo Saracchi
  • Frankreich U21 – Ibrahima Konaté, Dayot Upaemcano
  • Brasilien U20 – Matheus Cunha

(dpa/ RBlive)