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„RB zu früh verlassen“: Tobias Willers ärgert sich über Flucht vor Compper

In der 3. Liga traf Tobias Willers sogar noch für RB Leipzig. Foto: imago/Picture Point

In der 3. Liga traf Tobias Willers sogar noch für RB Leipzig. Foto: imago/Picture Point

Im Trikot des Gegners erzielte er eines der wichtigsten Tore der Vereinsgeschichte von RB Leipzig, dann folgte Tobias Willers dem Ruf von Ralf Rangnick. Der Bild-Zeitung gesteht er, dass er den Verein vor fünf Jahren vorschnell verließ.

Schlaflose Nächte nach Eigentor für RB Leipzig

Nur ein gutes Jahr hielt es den heute 32-Jährigen bei den Sachsen, bis er im September 2014 die Koffer packte. Zuvor hatte er nach seiner ersten Saison im RB-Trikot gleich zum zweiten Mal in Folge am Aufstieg mitgewirkt.

Erst unterlief ihm ein Eigentor bei den Sportfreunden Lotte im Relegationsspiel um die 3. Liga gegen RB, das er das „wohl wichtigste der Vereinsgeschichte“ nennt. „Das Spiel hat mich einige Tränen und schlaflose Nächte gekostet“, sagt er. Und ihm dann einen Vertrag bei RasenBallsport gebracht, wofür er natürlich in Lotte einige Sprüche zu hören bekam. Umgekehrt wunderten sich die RB-Fans: „Was, den holen wir? Der so provokant vor unserer Fankurve gejubelt hat?“

Tobias Willers ärgert sich später über Flucht vor Compper

Immerhin half er dann beim Durchmarsch in die 2. Bundesliga, machte 18 Spiele und erzielte als Innenverteidiger ein Tor gegen Saarbrücken. Nach dem nächsten Aufstieg saß er die ersten vier Spiele auf der Bank. Seinem Trainer Alexander Zorniger trägt er das nicht nach. „Er war der beste Trainer, den ich in meiner Karriere hatte“, so Willers. Trotzdem kam Marvin Compper aus Florenz zurück nach Deutschland und für Willers war kein Platz mehr. „Im Nachhinein habe ich mich geärgert, dass ich zu früh weggegangen bin.“ Aufgrund der späteren Verletzungen von Niklas Hohenender und Dominik Franke hätte er seine Spiele wohl noch bekommen.

(msc)