Seite neu laden

Hannes Wolf ist kein Freund von Understatement: „Das machen Verlierer“

Hannes Wolf ürde sein Videostatement heute nicht mehr iederholen. Foto: imago/Eibner Europa

Hannes Wolf ürde sein Videostatement heute nicht mehr iederholen. Foto: imago/Eibner Europa

Nach der Bekanntgabe seines Wechsels zu RB Leipzig entschuldigte sich Hannes Wolf, weil er zuvor ganz anders über den Red-Bull-Ableger in Sachsen sprach. Jetzt rudert er im Interview mit Laola1 nochmal zurück.

Hannes Wolf will den U21-Titel

Für den Neuleipziger ab dem Sommer steht erstmal noch ein großes Turnier auf dem Plan: Die U21-Europameisterschaft. Dort will er gemeinsam mit Xaver Schlager nochmal „richtig was reißen.“ Wie man einen Titel holt, habe er schließlich unter Marco Rose in der Youth League bereits gelernt. „Es wäre der falsche Ansatz, wenn wir sagen würden, wir schauen mal, was geht, wir haben eine so starke Gruppe – das machen Verlierer.“

„Wir hatten nie eine Krise“

Selbstbewusst hat er schonmal. Und mittlerweile auch schon eine Wohnung in Leipzig, wo es für ihn am liebsten gleich nach der EM angreifen würde. Salzburg ist für ihn passé, die fünf Jahre vergingen für ihn wie im Flug. Was vor allem daran liegt, dass er inklusive dem Youth League von Sieg zu Sieg eilte. „Wir hatten immer Erfolg, nie eine Krise. Selbst als wir die CL-Quali verpatzt haben, haben wir drei Wochen später gegen Leipzig gewonnen und es war wieder alles okay“, so Wolf.

 

Emotionaler Abschied von Red Bull Salzburg – Kontakt Nagelsmann steht

Den Verein wird er vermissen, wie er schildert. Schon nach dem Europa-League-Aus gegen Neapel flossen bei ihm auch Abschiedstränen. „Damals wusste ich, dass so ein Spiel in diesem Stadion für mich nicht noch einmal kommt – jeder weiß, dass die Bundesliga-Spiele in Salzburg nicht dasselbe sind.“ Aber richtig emotional wurde es für ihn schon vor dem Spiel, „weil der Trainer so rührend gesprochen hat. Ich dachte mir noch: „Wie soll ich überhaupt spielen!?“. Leidenschaftlich wurden schließlich auch die Fans, die ihm sein Videostatement nach den vorherigen Giftpfeilen Richtung Leipzig um die Ohren hauten. Die Reaktionen habe er nie wirklich ernst genommen, zumal sie auch ein Stück weit die Verbundenheit der Anhänger ausdrückten. Aber im Nachhinhein weiß er gar nicht mehr, wozu er das Video aufgenommen hatte. „Leider habe ich das zu diesem Zeitpunkt gemacht, ich würde das nie wieder tun.“

(msc)