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Forciert Red Bull jetzt einen neuen Verein in England?

Ralf Rangnick ist jetzt RB-Berater bei Red Bull. Symbolfoto: Picture Point LE

Ralf Rangnick ist jetzt RB-Berater bei Red Bull. Symbolfoto: Picture Point LE

Dass Ralf Rangnick die Premier League mag, ist bekannt. Nicht ohne Grund taucht sein Name gerüchteweise als Trainer in England auf. In seiner neuen Position bei Red Bull könnte er dorthin auch auf einem Umweg gelangen.

Red Bull könnte in England in der dritten Liga einsteigen

„Wenn wir uns erweitern wollten, dann würde nur ein Klub in England Sinn machen“, sagte er auf einer Veranstaltung des Club International, wie die Bild-Zeitung berichtet. Das könnte auch ein Drittligist sein. Denn wenn ein Zukauf sich in der Premier League gegen die Top 5 behaupten würde und international spielt, stünde Red Bull erneut vor dem Problem der Entflechtung. In China wäre eine Erweiterung nur wirtschaftlich sinnig, sportlich hat Rangnick dort keine Ambitionen. „Ich denke da nicht kapitalistisch“, fügte er hinzu.

Rangnick über RB-Sponsor: Auf Mateschitz folgt Mateschitz

Ohne Financial Fairplay hätte RB Leipzig wohl die finanziellen Möglichkeiten, einen Großangriff auf Europa zu fahren. Dietrich Mateschitz würde „bestimmt auch gerne richtig ernst machen“, zitiert die Bild den Ex-RB-Sportdirektor. Dass sich RB Leipzig irgendwann mal Sorgen machen muss um den Rückzug des Anteilseigners sieht Rangnick nicht. „Ich kenne seinen Sohn gut und kann mir vorstellen, dass er irgendwann mit in die Konzernleitung aufrückt.“ Schließlich mache es einen großen Unterschied, dass in Leipzig mit Red Bull ein Konzern beteiligt ist und nicht ein Privatmann wie damals Dietmar Hopp in Hoffenheim.

(msc)