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Leipziger Deeskalation: Mintzlaff will Brisanz aus Spiel bei Union Berlin nehmen

Leipzigs Vereinschef Oliver Mintzlaff will vor dem Spiel bei Union Berlin kein weiteres Öl ins Feuer gießen.

Leipzigs Vereinschef Oliver Mintzlaff will vor dem Spiel bei Union Berlin kein weiteres Öl ins Feuer gießen. Foto: Jan Woitas/dpa-

RB Leipzigs Geschäftsführer Oliver Mintzlaff hat indirekt an die Clubbosse von Aufsteiger 1. FC Union Berlin appelliert, um die Brisanz aus dem Duell am ersten Spieltag der neuen Saison in der Fußball-Bundesliga zu nehmen.

„Da sind immer alle Vereinsverantwortlichen aufgefordert“, sagte er bei einer Pressekonferenz am Montag zum Trainingsauftakt des Tabellendritten der vergangenen Spielzeit. In der kommenden Saison treten die Sachsen gleich zum Auftakt bei Union an.

Oliver Mintzlaff: Aufstieg von Union Berlin ist gut für den Osten

Oliver Ruhnert, Geschäftsführer Profifußball von Union, hatte vor Bekanntwerden des Spielplans gesagt, dass er es nicht gut finden würde, wenn der Club das erste Bundesligaspiel in der Vereinsgeschichte gegen RB Leipzig bestreiten müsste. „Weil dann eine andere Thematik und ganz andere Dinge in den Fokus treten würden“, hatte er erklärt. Anschließend betonte er aber auch, dass er „keine Probleme“ damit habe, dass Leipzig der erste Bundesligagegner sei.

Mintzlaff sagte am Montag, dass ihn der Aufstieg von Union „per se“ für den Verein freue. „Es ist eine tolle Stimmung in dem Stadion.“ Es sei ein Verein mit viel Geschichte. Dass die Köpenicker nun auch erstklassig sind, sei auch gut für den Osten. „Wir haben immer gesagt, wir sehen uns ein Stück weit als Vorreiter, der in der Bundesliga ist. Jetzt ist noch ein Club dazu gekommen.“ (dpa/RBlive)