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Reha mit „Top-Mann“ Roßner: Hannes Wolf stellt sich vor

Hannes Wolf konnte trotz schwerwiegender Verletzung lachen. Foto: imago/Picture Point LE

Hannes Wolf konnte trotz schwerwiegender Verletzung lachen. Foto: imago/Picture Point LE

Hannes Wolf stellte sich beim Trainingslager von RB Leipzig in Seefeld am Montag den Fragen der Presse. Dabei überraschte er zunächst mit neuen Informationen zu seiner Verletzung. Er sei sehr zufrieden, wie gut es läuft, seitdem er operiert wurde, sagte er zunächst. Aber offenbarte dann, dass er wohl länger ausfallen wird, als ursprünglich angekommen.

Hannes Wolf über…

…den Stand seiner Verletzung: 

„Auch mein Syndesmoseband war abgerissen, dadurch habe ich eine Stellschraube drin. Die wird am 1. August entfernt. Dann geht es zügig, dass ich gehen und mit dem Lauftraining anfangen kann.“

…die Korrektur des falsch eingegipsten Beins:

„Dadurch, dass ich einen Tag später in Österreich war, ging es schon. Es tat nur etwas weh beim einrenken.“

…über sein Training mit Reha-Trainer Frank Rossner:

„Ich habe mit Halste gesprochen. Er hat auch mit Frank trainiert und jeder sagt, dass er ein Top-Mann ist. Ich kann fast alles machen. Ob mit dem Fahrrad, Oberkörper, Beine, alles außer der rechten Wade und dem Sprungelenk.“

…seine Rolle als Trainings-Zuschauer:

„Natürlich wäre ich gerne dabei aber ich kann es nicht ändern. Es war auch Thema, in Leipzig zu bleiben. Aber dem Trainer war es wichtig, dass ich hier bin. So ist es besser, weil ich die Jungs kennenlerne und sehe, worauf der Trainer wert legt.“

…über das Foul zu seiner Verletzung.

„Direkt als es passiert ist, hat es sich vom Schmerz wie ein normales Foul angefühlt. Als ich den Fuß sah wusste ich, dass mehr kaputt ist. Ich habe es ein paar Mal auf Video gesehen, es wird leider nicht schöner. Es gibt Leute, die können gar nicht hinschauen. Für Leute wie meine Eltern war es schon heftig. Meine Mutter hat mit Sicherheit den Fernsehen verlassen. Aber heute ist es normal, dass man zehn verschiedene Kamerawinkel hat.“

…den Kontakt zum Gegenspieler, der ihn foulte:

„Er hat mir auf Instagram geschrieben. Aber ich habe ihm auch gesagt, das kann passieren. Ich bin dann ja mit meinem Gewicht über den Fuß gefallen, es war ja nicht böswillig.“

…die Unterschiede zwischen Salzburg und Leipzig:

„Hier sind viel mehr Zuschauer beim Training. So viele waren in Salzburg beim Testspiel. Ansonsten kenne ich die Abläufe gegen den Ball. Es gibt zwar auch neue Sachen, aber ich lerne schon schnell. Der Spaß kommt hier nicht zu kurz. Es ist spannend, wir haben zwei mal gegen Leipzig gewonnen, aber ich glaube, dass hier sehr gute Arbeit gemacht wird.“

…über den Unterschied von Marco Rose zu Julian Nagelsmann:

„Ich kenne ihn hier nicht so lange, mit Rose habe ich fünf Jahre gearbeitet. Beide legen Wert auf mit dem Ball. Es decken sich einige Dinge, aber ich kann viel Neues lernen. Er legt viel Wert auf Handlungsschnelligkeit.“

(mhe/msc)